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Sabine Wils, LINKE

Was motiviert Sie besonders, in der Europa-Politik tätig zu sein?

In Zeiten der größten sich anbahnenden Wirtschaftskrise seit 1929, angesichts des Klimawandels und fast einer Milliarde hungernder Menschen in der Welt möchte ich die Politik der EU nicht den Staats- und Regierungschefs und den Profitinteressen der Banken und Konzerne überlassen. Die neoliberale Wirtschaftspolitik der EU hat uns direkt in die Finanz- und Wirtschaftskrise geführt. Der gesellschaftliche Reichtum muss wieder von oben nach unten umverteilt werden. Dafür möchte ich mich in einer starken Linksfraktion im Europaparlament einsetzen. Und mit Gewerkschaften und außerparlamentarischen Bewegungen Druck machen – auch auf der Straße. Zusätzlich möchte ich mich für ein wirksames europaweites Investitions- und Beschäftigungsprogramm für Klimaschutz, Infrastruktur, Verkehr, Bildung, Gesundheit und den ökologischen Umbau der Wirtschaft einsetzen.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit am liebsten?

Ich jogge in der Natur, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und verbringe meine Zeit gerne mit Freundinnen und der Familie. Im Urlaub fahren wir häufig nach Dänemark an die Nordsee oder auch nach Mecklenburg-Vorpommern an die Ostsee.

Die parteipolitische Richtung „in 300 Zeichen“

Neoliberale Wirtschaftspolitik, Militarisierung und mangelnde Demokratie sollen weiter die EU dominieren. Deshalb NEIN zum Vertrag von Lissabon. Vorrang für soziale Grundrechte vor den Freiheiten des Kapitals! Für kontrollierte Finanzmärkte und Banken, europaweite Mindestlöhne, Neoliberale Wirtschaftspolitik, Militarisierung und mangelnde Demokratie sollen weiter die EU dominieren. Deshalb NEIN zum Vertrag von Lissabon. Vorrang für soziale Grundrechte vor den Freiheiten des Kapitals! Für kontrollierte Finanzmärkte und Banken, europaweite Mindestlöhne, gute Löhne und Renten, gerechte Steuern, hohe soziale Standards.


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