Jugendherberge auf Helgoland jetzt nicht hängenlassen

Bauleiter Hartmut Frank und MdB Dr. Ernst Dieter Rossmann vor der Nord-Westfassade an der Baustelle der Jugendherberge Helgoland.
SPD-Bundestagsabgeordneter Rossmann setzt sich für weitere Finanzmittel ein
Die Jugendherberge auf Helgoland ist im Sommer nicht nur eine der am besten belegten Herbergen in ganz Deutschland. Sie hat darüberhinaus auch sicherlich eine der extremsten Lagen, direkt am Nordstrand der Insel, Wind und Wetter und der Salzluft ausgesetzt. Entsprechend aufwendig ist die längst überfällige Sanierung und Modernisierung der denkmalgeschützten Jugendherberge, für die ursprünglich 3,8 Millionen Euro von Bund, Land, Kreis, Gemeinde Helgoland und dem Trägerverein bereit gestellt worden waren. Seit dem Frühsommer wird jetzt intensiv auf Helgoland gebaut und saniert. Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann konnte sich bei einer Baubegehung zusammen mit dem Bauleiter Hartmut Frank von dem Fortrschritt der Baumaßnahmen überzeugen. Rossmann: “Eine Fertigstellung ist allerdings leider nicht schon zum 1. August, sondern wohl erst zum 1. September zu erwarten.”
Die besonderen Verhältnisse auf Helgoland haben leider eine frühere Fertigstellung nicht zugelassen, wie der Bauleiter erläuterte. Dafür ist in den bereits fertiggestellten Teilen schon jetzt zu sehen, dass die Jugendherberge nicht nur deutlich höhere Sicherheitsstandards haben wird, z.b. beim Brandschutz, sondern auch insgesamt sehr viel benutzerfreundlicher und zeitgemäßer eingerichtet wird. Rossmann: “Hier entsteht eine richtige Perle, schlicht und zugleich schön. Der Charme der 6oer Jahre wird jedenfalls der Vergangenheit angehören.”
Hierauf freut sich auch der neue Herbergsvater Mike Georgi, der die Baulichkeit jetzt in der Sanierungsphase von der Pike auf kennenlernen kann und ab September dann ein modernes Haus in Betrieb nimmt. “Es ist für einen Herbergsvater immer gut, auch hinter die Fassaden seiner Herberge geschaut zu haben”, so Mike Georgie bei dem Abgeordneten-Besuch. Auch Helgolands SPD-Kreistagsabgeordneter Peter Botter zeigte sich von den Sanierungsarbeiten sehr angetan. Das große Problem ist jetzt allerdings, dass es für das Bauvorhaben noch eine Finanzierungslücke von 600 000 Euro durch zusätzliche Bauaufwendungen insbesondere bei der Sanierung der wetteranfälligen Nord-Westfassade, aber auch durch denkmalpflegerische Auflagen gibt. Rossmann freut sich: “Der Bund ist bereit, seinen Anteil von 210 000 Euro nachzuschießen, damit die Baumaßnahme zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden kann. Gleiche Signale gibt es vom Land.” Offen ist dagegen noch die Finanzierung des restlichen Drittels. Rossmann: “Ich kann nur nachdrücklich dafür werben, dass auch die anderen Partner ihren Anteil erbringen und die Jugendherberge jetzt nicht hängenlassen.” Dem Abgeordneten geht es dabei auch insbesondere um die Finanzierung der geplanten Freizeithalle, die bisher im Konzept mit vorgesehen ist. Rossmann: “Die moderne Jugendherbrge soll ja insgesamt längere Jahresöffnungzeiten haben, für die wichtigen übernachtsungsgäste aber vor allen Dingen auch für die Schulklassen und die Kinder – und Jugendbildung und die Zusammenarbeit mit der Biologischen Anstalt Helgoland. Dafür braucht es dann auch eine entsprechende Ausstattung.”
Bilderläuterung: Bauleiter Hartmut Frank und MdB Dr. Ernst Dieter Rossmann vor der Nord-Westfassade an der Baustelle der Jugendherberge Helgoland.
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