Hamburg (ots) – Die Hamburg Freezers werden im Rahmen ihres Turnieraufenthaltes vom 13. bis 15. August 2009 in Bremerhaven auch das Deutsche Auswandererhaus besuchen. Das DEL-Eishockeyteam von Trainer Paul Gardner ist am Donnerstagvormittag zu Gast in dem Museum und wird dort an einer Führung teilnehmen.

In den Reihen der Hamburg Freezers gibt es mit Clarke Wilm, John Tripp und Richard Mueller Spieler, deren Vorfahren aus Deutschland in die „Neue Welt“ ausgewandert sind. Andere wie François Fortier, Mathieu Biron oder Torwarttrainer Boris Rousson können ihre familiären Wurzeln über Kanada und Frankreich zurückverfolgen. Das Thema Auswanderung ist  aber nicht nur für die ausländischen Spieler der Hamburg Freezers interessant. Die Ausstellung verdeutlicht die Bedingungen, unter denen Millionen Menschen zum Ende des 19.Jahrhunderts ihre Heimat verließen, um ihren Traum von einem besseren Leben in den Vereinigten Staaten oder Kanada zu verwirklichen. Zwischen 1830 und 1974 fuhren 7,2 Millionen Europäer von Bremerhaven nach übersee. Damit ist Bremerhaven gefolgt von Hamburg (5 Mio. Auswanderer) der größte deutsche Auswandererhafen.
„Ich habe mich schon einmal über Auswanderung informiert. Das ist ein interessantes Themengebiet“, freut sich Freezers-Stürmer Richard Mueller auf den Museumsbesuch.

Das Deutsche Auswandererhaus feiert am Freitag seinen vierten Geburtstag. Aus diesem Anlass wird es ein Open-Air-Konzert mit Popstar Sasha im Stil der 50er Jahre geben, an dem die Mannschaft  am Abend teilnehmen wird.

Während ihres dreitägigen Aufenthaltes in Bremerhaven treten die Hamburg Freezers zunächst zu einem Testspiel gegen die Fishtown Pinguins aus der 2. Bundesliga an. 2050 Schülerinnen und Schüler werden die Teams anfeuern. Sie wurden im Rahmen des Projekts „Schule und Eishockey“ zu diesem Spiel eingeladen. Am Freitag beginnt das zweitägige Turnier um den swb-Energie-Cup mit nationaler und internationaler Besetzung. „Wir freuen uns, dass wir das Schulprojekt unterstützen und nach mehrjähriger Pause wieder an dem interessanten Turnier teilnehmen können“, so Freezers-Geschäftsführer Boris Capla.

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