Skype beglückt weltweit viele Nutzerinnen und Nutzer als kostenloser Dienst. Die Zeiten sind wohl bald vorbei. Foto: skype/ebay
Skype beglückt weltweit viele Nutzerinnen und Nutzer als kostenloser Dienst. Die Zeiten sind wohl bald vorbei. Foto: skype/ebay

NewYork / NASDAQ: EBAY (erstepresse). Einem aktuellen Bericht des bekannten US-Blogs „Techcrunch“ zufolge, soll eine Investorengemeinschaft unter Beteiligung der Netscape-Gründer in den letzten Zügen für die Abgabe eines Angebotes für die übernahme des Messaging- und Telefondienstes Skype liegen. Der Autor Michael Arrington berichtete seinerzeit bereits als Erster über ein mögliches, milliardenschweres übernahmeangebot von Microsoft an yahoo und ist in der Szene äußerst gut verdrahtet.

Ursprünglich plante das Versteigerungshaus Skype im Jahr 2010 an die Börse zu bringen und auch die ehmaligen Skype-Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis hätten bereits bei ebay angeklopft. Die neuen Interessenten seien bereits alte Bekannte. Der Investor Andreesen Horowitz und Index Ventures. Letztere Gesellschaft war bereits vor der übernahme von Skype durch ebay im Jahr 2005 an Skype beteiligt.

„3, 2, 1, meins!“: demnächst kann Ebay den Dienst meistbietend versteigern, denn mehrere Investorengruppen buhlen um ein Buy-Out vor dem ursprünglich geplanten Börsengang.

Ebay stand wegen der übernahme des Messaging-Dienstes in den letzten Jahren stark in der Kritik. Die Synergien zwischen dem Versteigerungshaus und Skype wurden nicht gehoben. Eine Farce, war doch der damalige Verkaufspreis von 4,1 MRD US-Dollar oder 2,6 MRD Euro von vielen Brancheninsidern als zu hoch bewertet worden. Jetzt könnte es zu einer regelrechten Schlacht rund um Skype kommen und ebay dringend benötigte Cash-Mittel verschaffen.

Skype ist mit 480 Millionen registrierten Nutzern der weltweit größe kombinierte Messaging- und Telefondienst. Im letzten Quartal trug Skype mit 170 Mio. Dollar zum Ergebnis von ebay bei.

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