Hamburg (epd). Gesamtstädtische Aufgaben der evangelischen Kirche in Hamburg sollen weiterhin vom Kirchenkreisverband Hamburg (KKVHH) getragen und organisiert werden. Dazu gehören die Krankenhaus- und die Aids-Seeelsorge, das Amt für Kirchenmusik, das Medienbüro für journalistische Aus- und Weiterbildung sowie Teile der gesamtstädtischen Öffentlichkeitsarbeit. Wie Verwaltungsleiter Jörg Salewski am Wochenende mitteilte, soll die erste Sitzung der Verbandsvertretung am Montag, 31. August (17 Uhr), im Kirchenzentrum Dorothee-Sölle-Haus stattfinden.Der Kirchenkreisverband war 1991 zur Koordination der gemeinsamen Aufgaben der damals sechs Hamburger Kirchenkreise gegründet worden. Im Zuge der Strukturreform der Nordelbischen Kirche wurde die Zahl der Kirchenkreise durch Fusionen verringert. In Hamburg gibt es seit dem 1. Mai 2009 nur noch zwei Großkirchenkreise: Hamburg-Ost (gebildet aus Alt-Hamburg, Harburg und Stormarn) und Hamburg-West/Südholstein (Blankenese, Niendorf, Altona und Pinneberg).

Die Kirchenkreisvorstände der beiden Großkirchenkreise bilden nun die insgesamt 36-köpfige Verbandsvertretung. Sie bestimmt die inhaltliche Arbeit und entscheidet über die Finanzen. Das Haushaltsvolumen des Kirchenkreisverbandes lag im vergangenen Jahr bei rund 6,7 Millionen Euro. Leiter des Kirchenkreisverbandes ist seit Mai Pastor Arnd Schomerus (45) als Nachfolger von Stadtpastor Sebastian Borck (56), der das Amt seit 1993 ausgeübt hatte.

im Internet: www.kirche-hamburg.de

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