Wieder wurde eine Fliegerbombe in der Elbe gefunden.
Wieder wurde eine Fliegerbombe in der Elbe gefunden.

Hamburg/Altona. (erstepresse). In Hamburg-Waltershof ist am Donnerstag eine Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie NDR 90,3 zuerst berichtete, befand sich der Blindgänger in unmittelbarer Nähe zu mehreren Öltanks. Da ein Abtransport zu gefährlich war, musste der Sprengsatz an Ort und Stelle entschärft werden. Dafür ist ein Sicherheitsradius von 1.300 Metern festgelegt worden.

Für die Entschärfung wurde den Angaben eines Feuerwehrsprechers zufolge eigens ein Erdwall aufgeschüttet, der im Fall einer Explosion dafür sorgen sollte, dass auf der anderen Seite der Elbe die Fenster nicht beschädigt werden.

Termin der Entschärfung war 15:30  – 16:30 Uhr

In einem Gespräch mit altona.INFO berichtete Martin Schneider von der Feuerwehr Hamburg folgende Details vorab:  „Um 10.08  Uhr ging es los, eine Kampfmittelräumungsfirma hat die 1000 LBS (500-kg) schwere englische Sprengbome aus dem 2. Weltkrieg, gefunden. Sie  liegt in 1,80 Tiefe, unmittelbar an dem Tanklager und hat einen mechanischen Heckaufschlagzünder. Der Sprengmeister wird die Bombe gegen 15.30 Uhr entschärfen. Ein Sperrradius von 300 m und eine Warnzone von 1.300 m wird dafür eingerichtet. Sämtliche Personen im dem Umkreis der Warnzone  müssen sich in geschlossenen Gebäuden aufhalten“, führte Schneider aus.

„Tanklager, vier Tanks, davon ein Tank mit 1.120 Tonnen Methanol, 86 Tonnen Diesel, zwei Tanks mit 472 Tonnen technischem Alkohol lagerten in unmittelbarer Nähe“, berichtete der Feuerwehrsprecher.

Der Fährverkehr und komplette Schiffverkehr auf der Elbe kann ab 16:45 wieder freigegeben werden

Laut Auskunft von Feuerwehrsprecher Lemke (16:25 Uhr) wurde die Bombe glücklicherweise erfolgreich entschärft. „Der Aufschlagszünder ist bereits raus, der Detonartor wird noch gesprengt.“ Die Gefahr gebannt – und der Schiffsverkehr kann (konnte) ab 16:45 Uhr wieder seinen Verkehr aufnehmen.

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