Marcus Weinberg, MdB. Foto: CDU
Marcus Weinberg, MdB. Foto: CDU

Hamburg /Altona (erstepresse). Der Altonaer CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des zuständigen CDU-Ortsverbandes Neu-Altona (Altona-Altstadt), in dem das Einkaufszentrum Grosse Bergstrasse liegt, Marcus Weinberg, appelliert an den Bezirk Altona, die Stadt und die Anwohner im Quartier, die Chancen zu erkennen, die mit der geplanten Ansiedlung einer IKEA-Filiale verbunden sind.

„Seit Jahren kämpfen wir in Altona für eine Wiederbelebung des EKZ Große Bergstraße/Neue Große Bergstraße“, heißt es in einer Mitteilung des Bundestagsabgeordneten. „Viele Versuche – ewiges Scheitern. Trotz vieler kleinerer Verbesserungen im Bereich der Verkehrsführung oder des kulturellen Angebotes fehlt der große „Magnet“, der Besucher und Konsumenten in Altonas Herz holt“, betont Weinberg. Der neue Investor hätte diese Möglichkeiten durch ein besonderes lukratives Angebot, sei wirtschaftlich und finanziell erfolgreich und erfahren.

Dieses Vorhaben jetzt „kaputt zu reden“ schade dauerhaft der Entwicklung der Großen Bergstraße – kein späterer Investor würde sich dann mehrnach einem negativen Votum „trauen“dort zu investieren. „Ich bin dort aufgewachsen und habe das EKZ noch in seiner Blüte kennengelernt und weiß um die Frustration vieler Anwohner über den heutigen Zustand des EKZ bis zur Holstenstraße oder dem Fischmarkt“, sagt Weinberg.

Mit IKEA und der Impulsfinanzierung kann nach seinen Angaben eine Riesensogwirkung erzielt werden, so dass neue Besucher und damit neue Geschäfte nach Altona kommen. Natürlich sind die Sorgen vieler Anwohner im Rahmen der zu erwartenden Verkehrsbelastung aufzunehmen. Doch das diskutierte Verkehrsgutachten belege seiner Meinung nach, dass eine Belastung sich im Rahmen bewegen würde. Die Entwicklung des Mercado in Ottensen hätte gezeigt, wie positiv sich auch größere Ansiedlungsvorhaben trotz einer Zunahme der Verkehrsströme auf das gesamte Quartier und insbesondere auch die kleinteilige kulturelle Vielfalt auswirkten.

„Ich hoffe, dass die Verantwortlichen im Bezirk und der Stadt die Sorgen und Interessen der Anwohner aufnehmen und durch flankierende Maßnahmen begleiten. Doch eines sollte im Vordergrund stehen: Das Ansiedlungsvorhaben bietet Chancen wie seit Jahren nicht mehr. Diese sollten nicht verspielt werden“, fordert der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Neu-Altona.

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