Meme (yahoo) vs. twitter – ein erster Blick lohnt

"meme" von yahoo ist erreichbar. Man muss eingeladen werden, um reinzukommen. Abbildung: erstepresse
Hamburg (erstepresse). Völlig unverhofft kommt während des Deutschland-Spiels heute Abend eine Email rein. Titel “Yahoo! Meme (Official) has invited you to use Meme. It is your place to share with the world whatever you find interesting.” so far, merci beaucoup.
Gerade bei dem Dienst angemeldet, kommt die erste Hürde. Es geht nicht so easy wie bei twitter, denn man muss sich u.a. mit Geburtsdatum und ZIP registrieren. Auch eine Emailadresse definiert man bei ymail oder rocketmail, einem der E-Maildienste des Suchmaschinenanbieters yahoo.
Ab dann geht es schnell. Man kommt gut rein. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet. Vier zentrale Bereiche “Text, Photo, Video, Music” erklären sich wie von selbst. Natürlich funktioniert das System auch blitzschnell – ist ja noch kaum einer registriert. Auch die Uploads von Video und Bild funktionieren wunderbar. Die Verlinkung mit Musikstücken aus dem Netz dürfte der CreativeCommons Fraktion einigen Auftrieb geben.
Meme läßt mehr Zeichen zu, als die von twitter bekannten “140″. über 200 Zeichen Text gehen in das sich selbst ausdehnende Feld – in der Erweiterung bis zu 2000 Zeichen. Die @reply Funktion ist bei meme eine Kommentarfunktion “Comments” und gleicht den üblichen Funktionen eines Blogs sehr. überhaupt wirkt das ganze System wie ein extrem abgespecktes Blogsystem, verpaart mit allem was twitter auch so kann. “Reduce to the Usability”, fällt mir dazu spontan ein. Das scheint hier das Motto zu sein.
Ein letzter Gedanke: Wenn Bing von Microsoft “meme” pushen sollte, hmm… Die Braut schaut ganz nett drein. Aber bei twitter geht doch bestimmt niemand aus der Social Media Branche fremd, oder – Robert? ;) GN8.
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