Hamburg (erstepresse). 13 Hamburger Industrieunternehmen von Aurubis bis Vattenfall haben ihre Werkstore und Entwicklungslabore beim „Tag der Technik“ für den Nachwuchs geöffnet.

Tag_der_Technik_Hamburg
400 Schüler zu Besuch bei Hamburger Industrieunternehmen. Foto: Handelskammer Hamburg/Maack

Vor 400 Schülern warb Handelskammer-Präses Frank Horch für naturwissenschaftliche Studiengänge und technische Berufe: „Wir brauchen den technischen Fortschritt, um die großen Herausforderungen zu meistern, vor denen wir stehen. Auf die Veränderung des Weltklimas beispielsweise, auf den demografischen Wandel und auf den Wettbewerbsdruck in Zeiten der Globalisierung müssen wir nicht zuletzt mit technischen Innovationen reagieren.“ Peter Dibowski, Vorsitzender der VDI-Landesverbandes Hamburg und Ideengeber für den „Tag der Technik“, machte gegenüber den Schülerinnen und Schülern die guten Karrierechancen deutlich, die mit technischen und ingenieur-wissenschaftlichen Berufen verbunden sind: „Auch in der Krise suchen viele Unternehmen gerade im technischen Bereich noch qualifizierten Nachwuchs. Der Ingenieurmangel, der heute schon allein in Hamburg bei über 3.000 unbesetzten Stellen liegt, wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.“ Daher sei der „Tag der Technik“ die ideale Gelegenheit für Unternehmen und potenziellen Nachwuchs, sich gegenseitig kennen zu lernen, so Dibowski weiter.

Beim „Tag der Technik“ konnten die Jugendlichen zum Beispiel sehen, wie Aluminium und Kupfer produziert wird, einen Blick in den Tunnel der zukünftigen U-Bahn-Linie 4 werfen oder die Auszubildenden bei Blohm + Voss zu ihren Erfahrungen befragen.

KOMMENTAR / LESERBRIEF

Antwort hinterlassen