Hamburg/Altona (erstepresse). Eine vom Bundesministerium in Auftrag gegebene Studie zum Verkehrsknotenpunkt Hamburg, stützt die Bestrebungen nach einer zusätzlichen S-Bahnlinie Hamburg Altona  – Ahrensburg. Das ist das Ergebnis einer parlamentarischen Anfrage von MdB Jürgen Klimke (CDU)  an die Bundesregierung.

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Foto: DB

Die Ergebnisse der Studie zeichnen unter anderem ein Bild davon, welche Bedürfnisse der Hamburger Schienenverkehr im Jahr 2025 bei der Personenbeförderung bedienen müsse. Dabei untersuchten die Experten auch die Wirtschaftlichkeit des „Planfalls“ einer neuen S-Bahn-Linie zwischen Ahrensburg-Gartenholz und Hamburg-Altona. Das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) zieht daraus ein für Hamburg positives Fazit: „Die Studie kommt bei der gesamtwirtschaftlichen Bewertung dieses Planfalls auf ein positives Nutzen/Kostenverhältnis“, sagt Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär im BMVBS, in seiner Antwort an Jürgen Klimke. „Dieses Untersuchungsergebnis bringt neuen Fahrtwind in das Thema. Hamburg braucht die S-Bahnlinie zwischen Hamburg und Ahrensburg dringend, um den Mobilitätsbedürfnissen einer wachsenden Metropolregion gerecht zu werden. Ich werde mich in Berlin verstärkt dafür einsetzen, dass die S4 so schnell wie möglich realisiert wird“, sagt Jürgen Klimke. Der Bund spiele bei der Finanzierung des Projekts eine wichtige Rolle.

Auch die beiden beteiligten Länder Hamburg und Schleswig-Holstein arbeiten mit Nachdruck an dem Projekt: Beim Infrastrukturtag am 4. September in Hamburg einigten sich Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk, Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Jörn Biel und DB-Infrastrukturvorstand Stefan Garber darauf, das Projekt einer S-Bahnlinie 4 nach Ahrensburg endlich voranzubringen.

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