altona.INFO - Diskussionen über neuen Uni-Standort gehen weiter
Kostenfreies Abo unserer Lokalnachrichten - der tägliche Newsletter ! E-Mail Newsletter hier bestellen

Diskussionen über neuen Uni-Standort gehen weiter

Verfasst von Simone Wendorff am Donnerstag, 15. Oktober 2009 abgelegt in Hamburg, News & Meldungen. Alle Antworten zu diesem Beitrag verfolgen RSS 2.0. Zum Ende des Beitrages und Feedback hinterlassen.

Hamburg (erstepresse).  Die Handelskammer Hamburg fordert den Senat der Freien und Hansestadt auf, gemeinsam mit der Universität Hamburg sowohl den Verbleib des Uni-Standortes in Eimsbüttel als auch den Umzug eines Großteils der Uni-Gebäude auf die Flächen des heutigen Großmarktes im Bereich Klostertor intensiv zu prüfen. Die Verlagerung der Universität auf den Kleinen Grasbrook muss dagegen aufgegeben werden, weil dieser nach diversen Standortkriterien deutlich schlechter abschneidet und für den Universalhafen unverzichtbar ist.

Universität_Hamburg_Campus_Stein

Mit der Vorstellung der Ergebnisse ihrer eigenen Untersuchung zur baulichen Entwicklung der Universität zeigt die Vertretung der Hamburger Wirtschaft auf, wie im Rahmen der Standortfrage die Chancen für die Universitäts-, Hafen-, und Stadtentwicklung optimiert werden können. Präses Frank Horch sagte: “Die Hamburger Wirtschaft hat ihr existenzielles Interesse an einer herausragenden Universität in unserer Stadt seit ihrer Gründung nicht nur mit zahlreichen Anregungen und Angeboten der Zusammenarbeit unterstrichen, sondern immer auch mit tatkräftiger, ja zählbarer Unterstützung unterlegt.” In der bisherigen Debatte um die Exzellenz der Universität hätten nicht alle Akteure immer glücklich und richtig agiert. Es sei unglücklich gewesen, zunächst eine Bauplanung vorzulegen und erst ein halbes Jahr später mit einer inhaltlichen Vorstellung in Form eines Struktur- und Entwicklungsplanes aufzuwarten. Fragen der Hafen- und Stadtentwicklung seien ins Spiel gebracht worden, ohne solide ausgearbeitet zu sein. Die Vorschläge der Handelskammer würden dies nachholen, so Präses Horch weiter.

Universität_Hamburg_Vogelblick_Klostertor

Der mögliche Standort Klostertor. Foto: Handelskammer Hamburg/Maack

Das Gelände des Großmarktes und des ehemaligen Huckepackbahnhofes im Bereich Klostertor/Rothenburgsort sei wesentlich attraktiver als der insulare Standort Kleiner Grasbrook, so Handelskammer Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz. Der an Hamm-Süd angrenzende, am Eingang der City liegende Standort Klostertor eröffne technologiepolitisch neue Chancen, in Aachen und Baden-Württemberg längst realisierte Konzepte von Technologieparks zu entwickeln, während er den “Sprung nach Süden” im gleichen Maße unterstütze.

Digg This
Reddit This
Stumble Now!
Buzz This
Vote on DZone
Share on Facebook
Bookmark this on Delicious
Kick It on DotNetKicks.com
Shout it
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Post on Twitter
Google Buzz (aka. Google Reader)

Kommentar / Ergänzung / Leserbrief

Werbepartner

Translator

Umfrage

Sind Sie für den Umzug der Suchtberatungs- und Behandlungsstellen ABC und Stay Alive nach Altona-Altstadt?

  • Ja (40%, 302 Stimmen)
  • Nein (60%, 455 Stimmen)

Total Voters: 757

Abstimmen

Umfrage

Kioskbetriebe sollten an Sonn- und Feiertagen in Hamburg für den Verkauf von Alkohol

  • Geschlossen sein (44%, 75 Stimmen)
  • Geöffnet haben (45%, 76 Stimmen)
  • Keine Meinung (11%, 19 Stimmen)

Total Voters: 170

Abstimmen