Hamburg/Altona (erstepresse). Seit dem 1. September 2009 verschwindet die „gute alte“ Glühbirne nach und nach aus den Verkaufregalen um zugleich durch die moderne Energiesparlampe ersetzt zu werden. Die  EU verspricht sich durch diese Maßnahme einen großen Beitrag zum Klimaschutz.
Technisch gesehen sind Energiesparlampen Kompaktleuchtstoffröhren (KLL).

Im Gegensatz zur Glühbirne enthalten Energiesparleuchten das giftige Schwermetall Quecksilber und dürfen somit nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Die Quecksilbergehalte der verschiedenen Leuchtstoffröhren sind sehr unterschiedlich. Neonröhren können z.B. bis zu 10 mg Quecksilber enthalten, Kompaktleuchtstofflampen hingegen nur maximal 5 mg. Das Quecksilber wird hier nur frei, wenn eine KLL zerbricht. Bei den neueren Modellen werden be-reits Quecksilberlegierungen eingebaut, sodass nach dem Ausschalten dieser Lampen das Queck-silber wieder gebunden wird und bei einem möglichen Bruch nicht als Dampf  entweichen kann.

Um Innenraumluftbelastungen zu vermeiden, sollten nachfolgende Hinweise zur Handhabung von defekten Energiesparleuchten beachtet werden:

–    Verbrauchte oder defekte Energiesparleuchten  nicht über den Hausmüll entsorgen-    Abgabe bei den Problemstoffannahmestelle der Stadtreinigung Hamburg-    sollte eine KLL zerbrechen, die Scherben vorsichtig aufkehren, dabei sollten Handschuhe getragen werden. DieLampenbruchstücke in einem verschließbaren, luftdichten Behälter (z.B. Marmeladenglas) sammeln und an den Problemstoffannahmestellen abgeben
–    benutzen Sie bei einem Lampenbruch auf keinen Fall einen Staubsauger, denn dadurch würden die Schadstoffe weiter aufgewirbelt und in der Raumluft verteilt
–    um die flüchtigen Quecksilberverbindungen zu entfernen, lüften Sie den betroffenen Raum ca. 20-30 Minuten; schließen Sie dabei die Raumtür.

Direkte Informationen zu Energiesparleuchten, aber auch zu anderen Umweltthemen, erhalten Sie in der Umwelt- und Verbraucherberatung Altona,
Ansprechpartnerin: Frau Chr. Meier, Tel. 040/ 42811 – 6037

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