Das Foto zeigt Uwe Grund (ganz rechts) im Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Solak.
Das Foto zeigt Uwe Grund (ganz rechts) im Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Solak.

Altona / Bahrenfeld (erstepresse). „Hier wurde eine Belegschaft von ihrem Arbeitgeber verschaukelt, der Stadt und der Arbeitsagentur gegenüber getrickst“, kritisiert DGB-Vorsitzender und SPD Bürgerschaftsabgeordneter Uwe Grund das Verhalten der Kolbenschmidt GmbH. Er fordert einen Sozialplan für die Belegschaft von Kolbenschmidt.

Grund beteiligte sich am Freitag an der Mahnwache der Beschäftigten vor dem Werk in Bahrenfeld und ließ sich von dem Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Solak über den aktuellen Stand des Konflikts informieren. Grund versprach, den Betriebsrat und die Vertrauensleute bei der Durchsetzung eines Sozialplans zu unterstützen. Es sei offensichtlich, dass die Geschäftsführung den Standort Hamburg gegen die Interessen des süddeutschen Werkes ausgespielt habe.

Grund betonte, dass das bisherige Vorgehen des Unternehmens die Idee der Sozialpartnerschaft mit Füßen trete. Wer wirtschaftliche Notwendigkeiten mit sozialer Verantwortungslosigkeit durchsetze, dem müsse mit öffentlichem und politischen Druck geantwortet werden. Grund forderte das Kolbenschmidt-Management zu einem vernünftigen Umgang mit der Hamburger Belegschaft auf, die zum Teil Jahrzehnte lang für den Betrieb gearbeitet habe. „Ein akzeptabler Sozialplan ist das Mindeste, wozu sich das Unternehmen jetzt bereit finden muss.“ Er rechne damit, dass das Thema auch auf dem heutigen SPD-Parteitag eine Rolle spielen werde.

„Hier wurde eine Belegschaft von ihrem Arbeitgeber verschaukelt, der Stadt und der Arbeitsagentur gegenüber getrickst“, kritisiert DGB-Vorsitzender Uwe Grund das Verhalten der Kolbenschmidt GmbH. Grund beteiligte sich heute (Freitag) an der Mahnwache der Beschäftigten vor dem Werk in Bahrenfeld und ließ sich von dem Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Solak über den aktuellen Stand des Konflikts informieren. Grund versprach, den Betriebsrat und die Vertrauensleute bei der Durchsetzung eines Sozialplans zu unterstützen. Es sei offensichtlich, dass die Geschäftsführung den Standort Hamburg gegen die Interessen des süddeutschen Werkes ausgespielt habe.

Grund betonte, dass das bisherige Vorgehen des Unternehmens die Idee der Sozialpartnerschaft mit Füßen trete. Wer wirtschaftliche Notwendigkeiten mit sozialer Verantwortungslosigkeit durchsetze, dem müsse mit öffentlichem und politischen Druck geantwortet werden. Grund forderte das Kolbenschmidt-Management zu einem vernünftigen Umgang mit der Hamburger Belegschaft auf, die zum Teil Jahrzehnte lang für den Betrieb gearbeitet habe. „Ein akzeptabler Sozialplan ist das Mindeste, wozu sich das Unternehmen jetzt bereit finden muss.“ Er rechne damit, dass das Thema auch auf dem heutigen SPD-Parteitag eine Rolle spielen werde.

Das Foto zeigt Uwe Grund (ganz rechts) im Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Solak

2 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. Eine Schweinerei wie mit uns umgegangen wird! Jahrzehnte habe wir schön brav alles gegeben und sind auch an den Wochenenden, anstatt im Grünen, an den Maschinen gestanden. Haben wir das wirklich verdient das man so mit uns umgeht? gibt es jetzt eine Kollektivbestrafung für alle, nur weil ein Betriebsrat sich nicht weiter zu helfen weiß, als mit Anwälten statt Verhandlungen seine Ziele zu erreichen? Sind wir es nicht wert nach all den Jahren wenigstens zum Schluß ordentlich behandelt zu werden? Ich denke das bei uns das keiner verdient hat!
    Geht an den Verhandlungstisch und hört auf mit den Spielereien, beide Seiten, ihr tragt eure Rechthaberei und Eitelkeit auf unserem Rücken aus.
    DAMIT MUß SCHLUß SEIN !
    Alle stehen zu uns die Politik, die Gewerkschaft und auch die Menschen in Altona, aber die können die Probleme die die da oben schaffen nicht lösen, daß müßt IHR TUN!

  2. Gestern Abend wurde bei der A.O. Parteitag der SPD zu Anfang der Veranstaltung von Uwe Grund (Vorsitzender des DGB Hamburg) dem VK Leiter Horst.P. von Kolbenschmidt die Möglichkeit gegeben, den Delegierten die Situation der Kollegen im Werk zu beschreiben.
    Nach dem er die Situation und die Gefühle der betroffenen eindrucksvoll beschrieben hatte, gab es großen Applaus bei der Bitte um Unterstützung.
    Er nahm die anschließende Solidaritätsbekundung der Delegierten stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen mit, um sie in einer Betriebsversammlung am Mittwoch zu verkünden. Er sagte, daß die Kollegen und auch er selbst diese Unterstützung brauchen, um diese Situation überhaupt durchstehen zu können. Leider nahmen die Reporter vor Ort dies scheinbar kaum zur Kenntnis, sondern waren, verständlicherweise ihrem Job folgend, auf die dann nachfolgende Debatte und Wahl von Olaf Scholz konzentriert, der mit einer überwältigenden Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde –Glückwunsch!
    Wir hoffen das aber der Neue Vorsitzende das Thema nicht vergessen wird, sondern sich einbringt. Diese Hoffnung ist sicher auch nicht ganz ohne Grund, da er schon in der Vergangenheit die Belegschaft von Kolbenschmidt, nach seine Möglichkeiten, unterstützt hat.

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