Hamburgs Chancen in den USA nutzen

Hamburg (erstepresse). Senator Gedaschko brach mit einer 35köpfigen Delegation aus Wirtschaft und Wissenschaft in die USA auf. Stationen werden Boston, Hamburgs Partnerstadt Chicago und Washington sein. Zur norddeutschen Delegation gehören hochrangige Vertreter der Cluster Life Science und Erneuerbare Energien und Prof. Schmidt-Trenz, der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg an.

Ziel der Reise sei der Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen, um speziell Hamburger Unternehmen und  Forschungseinrichtungen den Zugang zum US-Markt zu erleichtern. Für das norddeutsche Life Science Cluster gilt es, bestehende Kooperationen und Kontakte auszubauen. Besuche bei hochrenommierten Forschungseinrichtungen und Zulassungsbehörden wie dem “Harvard Stem Cell Institute” in Boston, dem “National Cancer Institute” sowie der “Federal Food and Drug Administration” in Washington seien ebenso vorgesehen wie eine Reihe von Kooperationsgesprächen mit US-Biotechnologieunternehmen.

Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Kontakte zu den dortigen Clusterorganisationen, die von norddeutscher Seite von der Norddeutschen Life Science Agentur Norgenta betreut würden. Wirtschaftssenator Axel Gedaschko: “Die USA sind der größte außereuropäische Absatzmarkt für deutsche Produkte und einer der wichtigsten Handelspartner Hamburgs. Nachdem die US-Regierung gewaltige Konjunkturpakete auf den Weg gebracht und Präsident Obama im Bereich der Klimapolitik eine Wende eingeleitet hat, bietet dieser Markt für Hamburger Unternehmen jetzt neue Chancen, die wir nutzen wollen. Dies gilt besonders für die Bereiche Life Science wie auch Erneuerbare Energien, in denen unsere Stadt hervorragend aufgestellt ist. Es ist mir aber auch ein Anliegen, unsere Position in Bezug auf die für den Außenwirtschaftsplatz Hamburg negativen protektionistischen Tendenzen und überzogene Sicherheitsbedürfnisse zu verdeutlichen.”

Im Bereich der Erneuerbaren Energien habe die Regierung Obama milliardenschwere Förderprogramme aufgelegt. Bei Terminen mit Ministerien, Verbänden, Unternehmen, und Behörden, darunter die amerikanische Umweltbehörde und das Energieministerium, sollen der Zugang zum amerikanischen Markt einschließlich der regulatorischen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten sondiert, aber auch konkrete Geschäfte erschlossen und unterstützt werden.

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geschrieben von bei Nov 16 2009. abgelegt unter Hamburg, Wirtschaft. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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