“Vielfalt Altona” geht in die vierte Runde

Hamburg / Altona (erstepresse). “Vielfalt Altona” geht in die vierte Runde – Mit HipHop-Tanz, Rap und Graffiti gegen Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz bei Jugendlichen.
Das Programm “Vielfalt tut gut” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert auch in 2010 und bereits im vierten Jahr den lokalen Aktionsplan “Vielfalt Altona”.
Gestern wurde in einem Begleitausschuss des Bezirksamtes Altona entschieden, dass sich zwölf Projekte die bereitgestellten Bundesmittel über 100.000 Euro teilen können. Dem voraus war ein Antragsverfahren gegangen, an dem sich viele Gruppen und Initiativen beteiligt hatten. Jugendliche sollen mehr Toleranz und auch Interesse an anderen (Jugend-)Kulturen und Lebensarten entwickeln. Das “Anderssein” soll als Chance, nicht als Bedrohung gesehen werden. Das ist die Projektidee, die hinter “Vielfalt Altona” steckt. Die einzelnen Projekte werden beispielsweise an Schulen und in Jugendzentren innerhalb Altonas durchgeführt. Sie beinhalten kulturelle Angebote aus dem musischen und kreativen Bereich sowie des sozialen Lernens.
Das Projekt “Culture On The Road” ist eines der zwölf ausgewählten Konzepte. Innerhalb zahlreicher Workshops haben die Jugendlichen die Möglichkeit verschiedene Jugendkulturen und -szenen kennenzulernen und auch auszuprobieren. Es soll Spaß am Mitmachen und Interesse an der Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Lebensstilen geweckt werden.
“Neben der finanziellen Unterstützung der verschiedenen Projekte geht es auch darum, ein Netzwerk aufzubauen und Nachhaltigkeit zu fördern”, sagt Heiner Wiese vom Bezirksamt Altona. Da die Bundesgelder in 2010 letztmalig zu Verfügung stehen, würden Sponsoren gesucht, die “Vielfalt Altona” innerhalb eines Fundraisingprojektes auch über das nächste Jahr hinaus lebendig halten können, so Wiese.
Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=9922













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