Hamburg (erstepresse). Der Hamburger Hafen stellt sich aktiv den aktuellen Herausforderungen – wie auch die anderen Nord-Range Häfen. In Folge der Weltwirtschaftskrise habe sich der Wettbewerb  zwischen den Häfen um drastisch geschrumpfte Transportmengen deutlich verschärft, berichtet die Behörde für Wirtschaft und Arbeit.

Hafen_Hamburg

Unter Leitung von Wirtschaftssenator Axel Gedaschko arbeite die Behörde für Wirtschaft und Arbeit daher bereits gemeinsam mit wichtigen Akteuren aus der Welt des Hafens sowie dem Bund an einer rasch wirksamen Anreizstrategie. Das Ziel: die Wettbewerbsposition des Hamburger Hafens zu stärken. Die Pläne gehen über einfache Kostensenkungen hinaus und beinhalten Beiträge wichtiger Akteure entlang der Transportkette. Das Maßnahmenpaket werde Wirtschaftssenator Gedaschko noch in diesem Jahr vorstellen. Zudem werde das Hafengeld in Hamburg im Jahr 2011 nicht erhöht. Wirtschaftssenator Gedaschko: „Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt! Wir arbeiten momentan intensiv daran, zusätzliche Anreize zu schaffen, um den Hamburger Hafen für die Reeder attraktiver zu machen. Die ganze Hafenwirtschaft muss jetzt an einem Strang ziehen. Alle sind dazu aufgefordert, Ihre Hausaufgaben zu machen und ihre Preis- und Tarifpolitik marktgerecht zu gestalten. Hierbei wird die HPA selbstverständlich mit gutem Beispiel voran gehen.“

Im Vergleich zu Rotterdam sei das Hafengeld in Hamburg  gegenwärtig niedriger. Außerdem setze die  Hamburger Seite auf „Planungssicherheit und Konstanz“. Die nun angekündigte Preispolitik Rotterdams sei dagegen sprunghaft und entlaste die Reeder nur vorübergehend.

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