Experten für Schifffahrtsmedizin treffen sich in Hamburg

Hamburg. Die Auswirkungen des Maritimen Handels auf die Gesundheit von Beschäftigten und Bevölkerung sind komplex, aber bislang nur begrenzt erforscht. Das Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz ist eine der weltweit führenden Institutionen auf dem Gebiet der Arbeits-, Umwelt- und Schifffahrtsmedizin. Aus diesem Grund wurde Hamburg als Veranstaltungsort für das erstmalig stattfindende “Baltic Sea Health Forum on Maritime, Environmental and Occupational Medicine” ausgewählt. Ziel des Treffens ist es, sich über Forschungsergebnissen und Standards auszutauschen und die Bildung von Kooperationen und Netzwerken zu stärken.

Mit dem 1st Baltic Sea Health Forum on Maritime, Environmental and Occupational Medicine, einer  neu beginnenden Veranstaltungsreihe, soll ein Forum zum Austausch für führende Wissenschaftler und Fachleute aus den Gebieten der Maritimen, Arbeits- und Umweltmedizin geschaffen werden. Gerade in der Ostsee-Region spiele die Schifffahrt eine zunehmende Rolle für Verbraucher und Handel. Z.B. gelange ein erheblicher Teil der Besucher über Fahrgastfähren oder Kreuzfahrtschiffe in die baltischen Länder. Um die Fragen, die mit der Entwicklung der Handels- und Passagierschifffahrt entstehenden, im Bereich des Gesundheits- und Umweltschutzes umfassender zu erforschen und auf der gesundheitspolitischen Agenda der Region bleibend zu verankern, bedürfe es verstärkter Kooperationen und solcher Forschungsnetzwerke.

Vertreter maritimer Institutionen, Wissenschaftler aus den Gebieten Arbeits-, Umwelt- und Schifffahrtsmedizin, der maritimen Industrie und die interessierte Öffentlichkeit sind zum Baltic Sea Healthcare Forum on Maritime Medicine am 20. November 2009 in der Handelkammer Hamburg eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, ein maritimes Rahmenprogramm am Vorabend stimmt zudem auf die Veranstaltung ein.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=9977

geschrieben von bei Nov 19 2009. abgelegt unter Gesundheit, Hamburg. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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