Neuer Eingangsbereich des Altonaer Museums erstrahlt in neuem Glanz
Hamburg/Altona (erstepresse). Nach annähernd neun Monaten Bauzeit ist der so genannte “erste Baustein” des umfassenden Umbaukonzeptes für das Altonaer Museum vollendet. Begrüßt wurde der neue Eingangsberich mit dem modernen und offenen Foyer am Donnerstag, 19. November.

Nach neun Monaten Bauzeit erstrahlt der Eingangsbereich des Altonaer Museums in neuem Glanz. Foto: erstepresse
Die Fassade des Altonaer Museums in der Museumsstraße erstrahlt in neuem Glanz: Der Eingangsbereich wirkt einladend und offen für seine Besucher. Die neu eingebauten Glasflächen ermöglichen den Passanten einen weiten Blick ins Innere des Museums. Der “Wunsch, das Innere des Museums nach außen zu tragen ” scheint erfüllt zu sein. Dank der neuen offenen Glasfassade kann das Museum nun bis zu einer Entfernung von 500 Metern als Altonaer Museum erkannt werden. Nachts werden leuchtende Fassadenbänder ein optisches Signal in den umliegenden Stadtraum geben.
Das Neue Foyer mit einem modernen Kassenbereich und einer geräumigen Garderobe ist eine “einladende Geste” für die Besucher des Altonaer Museums. In der hohen, lichten Halle informiert ein digitales Informationssystem über das Programm des Hauses. Außerdem nimmt ein neu eingerichteter Museumsladen seinen Betrieb auf. Das Sortiment aus Büchern, Postkarten und Spielwaren für Kinder und Erwachsene wurde passend zu den Schwerpunkten des Hauses ausgewählt.
“Dieser erste Baustein ist ein Zeichen der Hoffnung auf das, was noch kommen mag ” so Prof. Dr. Torkild Hinrichsen, Direktor des Altonaer Museums. Der neue Eingangsbereich sei der erste Baustein von geplanten sieben, die es in den kommenden Jahren zu realisieren gilt. Prof. Dr. Elisabeth Kosok,Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Historische Museen Hamburg, betonte die große Bedeutung des Bauprojektes für das Altonaer Museum und spricht von einem “Signal für die Zukunft”.
3 Mio Euro hat die Realisierung des ersten Bausteins die Stadt bereits gekostet, weitere Bausteine sollen nun durch private Investoren geschaffen werden. Man hoffe dabei auf Verhandlungen mit ähnlich gutem Erfolg und appeliere an Freunde und Förderer des Museums.

Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck, Präses der Behörde für Kultur, Sport und Medien, spricht bei der Vorstellung des Museums von einer “alten Dame”, die es in der Vergangenheit oft schwer gehabt habe. “Der neue Eingangsbereich ist eine gelungene Verbindung zwischen zeitgemäßen Museumsbetrieb und Besinnung auf die historischen Merkmale des Museums. Dem ersten Schritt müssen und werden nun weitere folgen.”
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wäre ja schön, wenn das Altonaer Museum sich auf seine Wurzeln besinnen würde und eine feste Ausstellung zur Stadtgeschichte installierte.
Aber daraus wird wohl nichts. Nicht publikumswirksam genug.