Junge Liberale: Verhalten von Roland Koch “Gefahr für Demokratie”

Hamburg / Mainz (erstepresse). Die Jungen Liberalen (JuLis) Hamburg verurteilen die Entscheidung des christdemokratisch dominierten ZDF Verwaltungsrates, den Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender nicht zu verlängern und ihn somit im März 2010 zu entlassen, auf das Schärfste.

“Mit Herrn Brender ist ein ausgezeichneter und unabhängiger Journalist einer profanen Machtdemonstration von Herrn Koch und den Unionsparteien zum Opfer gefallen.”, so der Landesvorsitzende der JuLis Hamburg, Finn Ole Ritter, zum Vorgehen des stellv. Verwaltungsratsvorsitzenden und hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch. “Es ist ein Unding, dass in einer Demokratie der Vertrag eines nachweislich kompetenten Intendanten nicht verlängert wird, nur weil er teilweise politische Meinungen vertritt, die manchen Verwaltungsratsmitgliedern nicht passen. Ein solches Vorgehen ist eine Gefahr für unser rechtsstaatliches System.”, so Ritter.

Die Jungen Julis Hamburg fordern eine sofortige Neustrukturierung des Verwaltungsrats und der Medienräte. “Gerade vor diesem aktuellen Hintergrund bekräftigen die Jungen Liberalen Ihre schon seit langer Zeit gestellte Forderung nach einer Privatisierung des ZDFs, damit es bei der Besetzung von wichtigen Positionen nicht zu solch unsäglichen Machtdemonstrationen kommen und die qualitativ wichtige Unabhängigkeit eines Chefredakteurs gesichert werden kann.”, so Ritter weiter. Die Jungen Liberalen Hamburg fordern den hessischen  Ministerpräsidenten auf, sofortige politische Konsequenzen zu ziehen. “Das Verhalten von Herrn Koch sowie sein politisches Selbstverständnis sind eine Gefahr für die Demokratie.”, so Ritter abschließend.

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geschrieben von bei Nov 30 2009. abgelegt unter Deutschland, News & Meldungen, Politik Wirtschaft Gesellschaft. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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