Altona/Ottensen. Tinariwen wurden in einem libyschen Rebellen-Camp gegründet. Nach dem Friedensabkommen mit der Regierung von Mali haben die ehemaligen Tuareg-Kämpfer ihre Kalaschnikows jedoch endgültig an den Nagel gehängt und setzten fortan ihre Rebellion mit E-Gitarren fort.

Ihr schmutziger Wüstensound, die archaischen Rhythmen und die wilden Rebellengeschichten machten die Gewinner des BBC World Music Award 2005 weit über die Sahara hinaus bekannt. Seitdem begeistern Tinariwen ein Publikum, das sich zuvor kaum für afrikanische Musik interessierte. Der Bandname Tinariwen bedeutet in Referenz an den Lebensraum Wüste soviel wie „leerer Ort“. Die Lieder der Band handeln von den Lebensumständen in der Sahara und den Erlebnissen in Libyens Militärcamps. Über allem steht der unbändige Wunsch nach Freiheit.
In den vergangenen acht Jahren hat die Band ihren Aufstieg mit drei erfolgreichen Alben und über 700 Konzerten in ganz Europa konsequent vorangetrieben. Mit ihrem neuen Album „Imidiwan: Companions“ kommen Tinariwen am 17. November nach Hamburg in die FABRIK. Die neue CD enthält wieder alle Elemente, die die Band für westliche Ohren so faszinierend macht: raue Einfachheit, melodiöse Schönheit und Songs, die von epischer Breite bis zu zarter Intimität reichen.
Di. 17. 11.2009 21 Uhr
VVK 17€ AK 20 €
