Altona/Rissen. Anwohner klagen seit langem darüber, dass nach starken Regenfällen im Tinsdaler Heideweg/ Ecke Farnstieg große Wasserlachen entstehen. Das Wasser komme aus Richtung Süden über den Wateweg und den Farnstieg, kann dort, vor allem im Herbst von den durch Laub verstopften Gullys, nicht aufgenommen werden und sammelt sich schließlich im etwas tiefer gelegenen Tinsdaler Heideweg. Dort ist nur ein Straßeneinlauf vorhanden, das Wasser staut sich auf und es besteht die Gefahr von Aquaplaning.

Laut Beschluss der Bezirksversammlung zur Schulwegsicherung im Tinsdaler Heideweg vom 25.06.2009 soll vorrangig hier eine Querungshilfe vorgesehen werden. Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit (bauliche Veränderungen, Zebrastreifen, Tempo 30) würden zur Zeit im Verkehrsausschuss diskutiert. Es biete sich deshalb an, dieses Problem in die laufende Erörterung mit einzubeziehen.

Das Amt werde aufgefordert, im Benehmen mit der Hamburger Stadtentwässerung (HSE) durch bauliche Maßnahmen (z.B. zusätzliche Straßeneinläufe im Tinsdaler Heideweg) auf eine baldige Beseitigung der bestehenden Probleme hinzuwirken und dafür Sorge zu tragen, dass die Reinigung der betroffenen Straßen von herab
gefallenem Laub im Herbst möglichst zeitnah erfolgt.

Die Polizei werde um Stellungnahme gebeten, ob Verkehrszeichen/ – einrichtungen, wie das Aufstellen der Gefahrzeichen 114 „Schleudergefahr bei Nässe oder Schmutz“ oder 101 mit Zusatzschild „bei Nässe“ oder die Einrichtung von Tempo 30 im Zusammenhang mit Fahrbahneinengungen zur Schulwegsicherung (siehe Sitzung des Verkehrsausschusses am 05.10.2009) geeignet sind, um Risiken im Straßenverkehr und Gefahren von Aquaplaning nach Starkregen an der oben genannten Stelle zu verringern. Die Stellungnahme soll im Zusammenhang mit dem Thema „Schulwegsicherung“ im Verkehrsausschuss erörtert werden.

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