Die Konzernzentrale in Schweden unter Führung von Konzernchef Mikael Ohlsson hat die Investition abgenickt.
Die Konzernzentrale in Schweden unter Führung von Konzernchef Mikael Ohlsson hat die Investition entschieden.

Hamburg-Altona/ Hofheim-Wallau (erstepresse). Grünes Licht aus Schweden: Heute hat IKEA in Schweden der Investition von IKEA Deutschland für ein neues Einrichtungshaus in Hamburg-Altona grundsätzlich zugestimmt. Damit ist der geplante Bau eines IKEA Innenstadt-Hauses in der Großen Bergstraße einen entscheidenden Schritt vorangekommen, heißt es in einer Mitteilung des Möbelhauses.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere schwedischen Kollegen von der Idee, erstmals in Deutschland mitten in einer Fußgängerzone ein Einrichtungshaus zu bauen, überzeugen und begeistern konnten“, sagt Armin Michaely, Expansionschef von IKEA Deutschland. „Wir gehen nun weiter in die Detailplanung und überprüfen, wie wir unsere Planungen weiterentwickeln können.“

Jetzt wartet IKEA mit großer Spannung auf das Ergebnis des Bürgerentscheids: Bis zum 19. Januar 2010 können alle Bürgerinnen und Bürger von Altona über das Bauvorhaben in der Großen Bergstraße abstimmen, entsprechende Wahlunterlagen verschickt das Bezirksamt zum Jahreswechsel. „Wir werden die Entscheidung der Bürger respektieren und kommen nur nach Altona, wenn wir eine Mehrheit der Menschen vor Ort für unsere Pläne gewinnen können“, betont Michaely.

IKEA möchte auch die Bürger einbinden und plant für Januar eine Kommunikationsplattform, über die interessierte Bürger ihre Ideen, Fragen und Anregungen für das Pilotprojekt IKEA Innenstadt-Haus weitergeben und austauschen können. Wenn der Bürgerentscheid positiv ausfällt, könnte im Frühjahr mit den Abrissarbeiten des Frappant-Gebäudes begonnen werden, schreibt IKEA. Die Eröffnung des Einrichtungshauses sei für 2012 geplant.
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