Altona/Osdorf. Der mobile Bürgerdienst im sozialen Dienstleistungszentrum in Osdorf wird mit Jahresbeginn geschlossen: Als Begründung führe der Senat in der Antwort auf eine parlamentarische Antwort der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok aus, dass die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.

Im Gegensatz dazu bleibe der Standort in Lurup in der Haspa-Filiale in der Elbgaustraße dauerhaft erhalten.
Anne Krischok ist von dieser Entscheidung enttäuscht: „Dieser mobile Bürgerdienst ist gerade nach dem Wegfall des Ortsamts am Eckhoffplatz für die Menschen in Osdorf und Iserbrook eine gute Möglichkeit, um wohnortnah Behördenangelegenheiten erledigen zu können und nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln extra nach Blankenese fahren zu müssen“. Sie sei davon überzeugt, dass die sechsmonatige Probezeit nicht ausreicht, damit sich dieses Angebot bei den Menschen rumspricht.

Im Gegensatz dazu könnten die Menschen in Lurup aufatmen: Der mobile Bürgerdienst in der Haspa-Filiale in den Elbgaupassagen sei nach Senatsangaben so gut aufgenommen worden, dass dieses Angebot über die sechsmonatige Probezeit nun dauerhaft im Stadtteil etabliert werden soll. Allerdings gebe es dort immer noch keine Möglichkeit, einen Bargeldverkehr anzubieten, so dass die Bürger die Gebühren mit der EC-Karte zahlen müssten.

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