Altona/Altona-Nord. Die Sternbrücke soll saniert werden, die betroffenen Clubs haben kurzfristig eine Kündigung erhalten. Es gebe offenbar keinerlei greifbare Unterstützung für die drei Clubs in Altona-Nord, die von der Deutschen Bahn die Kündigung zum 31.12.2009 erhalten haben.

Die Bezirksversammlung sei gefordert, schnell zu handeln, um das drohende Desaster für die Hamburger Clubkultur abzuwenden. Wenn der Erhalt am jetzigen Standort nicht möglich ist, müssen geeignete Alternativstandorte angeboten werden. Es sei bedauerlich, dass in den vergangenen Tagen offenbar seitens des Senats noch nichts zur Unterstützung der Clubs getan wurde. Wenn ein solcher Kahlschlag der Clubszene nicht verhindert werden kann, verliere jede öffentliche Clubförderung ihre Glaubwürdigkeit.

Die Bahn hatte ihre ursprünglich deutlich langfristigere Planung zur Sanierung der Brücke umgestoßen, um kurzfristig Mittel aus dem Konjunkturprogramm in Anspruch zu nehmen. Durch diese völlig überraschende Entwicklung stellt sich für die Clubs Waagenbau, Astrastube und Fundbureau die Existenzfrage. Es bleibe keine Zeit für die Suche nach Alternativlösungen oder -standorten. Die Bahn sei deshalb in der Pflicht, intensiv nach einer Lösung für die Clubs zu suchen. Als Möglichkeiten kommen u. a. das Gelände Güterbahnhof Harkortstraße, das Schlachthofgelände (Schanze), der Schanzenpark oder Architektenlösungen unter der umgebauten Sternbrücke in Betracht. Der Bezirk müsse sich beteiligen.

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