Hamburg (erstepresse). Enttäuscht über die Presseberichterstattung in einigen Hamburger Medien zeigte sich der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Uwe Koßel. „In einer schwierigen, lebensbedrohlichen Einsatzsituation hat ein Hamburger Polizeibeamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht.

Innerhalb von Sekundenbruchteilen musste er einen möglicherweise tödlichen Angriff abwehren. Nachdem der Einsatz von Pfefferspray nicht den Erfolg zeigte, setzte er seine Dienstwaffe gegen einen psychisch kranken Mann ein.“

Uwe Koßel sagte dem betroffenen Kollegen die Hilfe der GdP zu. Mit Blick auf die aktuelle Berichterstattung, übte er deutliche Kritik: „Nur den Blick auf die Auflage gerichtet, darf in den Medien nicht der Eindruck erweckt werden, hier habe unser Kollege vorschnell oder rechtswidrig gehandelt. Eine Vorverurteilung durch die Medien ist verwerflich und pure Effekthascherei unter Verwendung von harmlos erscheinenden Jugendbildern des Täters.

Wir werden das Ermittlungsergebnis abwarten, aber bereits nach den jetzigen Erkenntnissen zeigt sich für mich: Unser Kollege handelte in dieser lebensbedrohlichen Situation in Notwehr“.

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