Altona / Sternschanze (erstepresse). Der Streit um die Außengastronomie in der Susannenstraße geht weiter. Durch Rückbau der Parktaschen soll die Fläche für die Außengastronomie mehr als verdoppelt werden. Die SPD, allen voran der Abgeordnete Mark Classen, laufen gegen die Planungen Sturm und befürchten eine weitere “Ballermannisierung” des Schanzenviertels.
Die Pläne der schwarz-grünen Mehrheit in der Bezirksversammlung Altona, die Parktaschen in der Susannenstraße zurückzubauen und den ansässigen Gastronomen zur Verfügung zu stellen, hätte eine drastische Ausweitung der Außengastronomie zur Folge, schreibt der Abgeordnete Mark Classen. Wie eine kleine Anfrage des SPD-Bezirksabgeordneten an das Bezirksamt Altona nun ergab, steht für die Außengastronomie statt den bisher erlaubten rd. 140qm Nutzfläche durch den Wegfall der Parktaschen eine Fläche von mehr als 400qm zur Verfügung. “Damit würde sich die Außengastronomiefläche mehr als verdoppeln. Das bedeutet auch mehr Gäste, mehr Lärm, mehr Müll – Eine Belastung für die Anwohner, die mehr ist als man ertragen kann.”, meint der 35-jährige Classen, der als Sprecher der SPD-Fraktion im zuständigen Regionalausschuss für Altona und das Schanzenviertel sitzt.
Bereits auf der vergangenen Sitzung des Gremiums liefen zahlreiche Anwohner der Susannenstraße Sturm gegen den Beschluss von CDU und GAL, dringend benötigte Parkplätze gegen noch mehr Tische und Stühle für die florierende Gastronomieszene im Schanzenviertel einzutauschen, und überreichten der GAL-Fraktionsvorsitzenden Gesche Böhlich in der Sitzung den “Goldenen Sargnagel für das Schanzenviertel”. Nachdem die ursprünglichen Pläne in den Parktaschen Holzpodeste zu errichten aufgrund von Sicherheitsbedenken der Polizei verworfen wurden, ist die Aufpflasterung der Parktaschen nun für das kommende Frühjahr geplant. Die SPD fordert die GAL-CDU Mehrheit erneut auf, die Pläne für den Rückbau der Parktaschen auf Eis zu legen.
Einen starken Vorwurf macht die SPD-Opposition den Regierungsparteien. Schwarz-Grün hätte es versäumt vor einer Entscheidung über die Susannenstraße die bestehenden Beiräte im Stadtteil zu beteiligen. Durch die Entscheidung zugunsten der Außengastronomie würde der Charakter des Stadtteils unwiederbringlich in Richtung Vergnügungsviertel verändert, befürchtet Classen, der für seine Fraktion einen entsprechenden Antrag in der Bezirksversammlung Altona ankündigt.















…. als Anwohner wäre es mir am liebsten, wenn sowohl die Spekulanten als auch aufstrebende Lokalpolitiker sich raushalten würden.
… aber wahrscheinlich is es zu spät,
die vielen schwäbischen Söhne und Töchter,
die hier als Atmoschnorrer geduldet werden
werden die Prenzelbergisierung weiter vorantreiben ….
Ballermannerisierung ist der treffenste Ausdruck.. Wohnen da überhaupt noch Menschen, die nicht Medienleute, Musiker, Filmemacher, Schauspieler, Journalisten, Literaturkritiker,Künstler , Comuteranimateure Lattelinke,oder Polithooligans sind? Nichts ist auf Dauer langweiliger als so eine Anhäufung. Jeder erfolgreiche Kreative oder ernsthaft arbeitende Kreative sollte dieses Selbstdarstellerviertel des smalltalks meiden.Es lähmt jede wirkliche Kreativität. Man ist so links chic.
gerade die angebliche Hochburg von linken Systemkritikern verkommt zur Kommerzmeile, an der Immobilienspekulanten verdienen.Das beinhaltet eine eigene Ironie, die für jeden Künstler einen Anreiz bietet. Auch wenn er schon vor 14 Jahren wegzog, da ihm die Entwicklung nervte
… wer soll dass bezahlen, wer hat soviel Geld!
Es sich mit der Schanze und die Schanze zu verderben scheint ein Lieblingsprojekt der politischen schwarz-grünen Bezirksmehrheit in Altona zu sein. Aber das Altonaer Rathaus ist ja soweit weg, … und dass nicht nur von der Schanze.
Das Motto scheint zu gelten in der Schanze und auch woanders im Bezirk: Erst machen wir und dann reden wir über den Masterplan. … Masterplan? … war da nicht irgendetwas? … so etwas mit Bürgerbeteiligung und so weiter?
Es erwartet uns sicherlich ein interessantes Neues Jahr!