Hamburg (erstepresse). Die Feuerwehr Hamburg rückte in der Sylvesternacht im Zeitraum von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr zu 269 Bränden, davon 213 kleinen Feuern  (Papiercontainer, PKW, und Ähnliches) 8 Technischen Hilfeleistungen und 615 Rettungsdiensteinsätzen aus. Im Schnitt sind stündlich 74 Einsätze durch die Feuerwehr abgearbeitet worden.

Die Bilanz im Vergleich zu dem Vorjahr ist positiv. Waren es zum letzten Jahreswechsel noch 1168 Einsätze, so verzeichnete die Feuerwehr in diesem Jahr 892 Einsätze. Doch selbst dies sind 892 Einsätze zu viel.

Besondere Einsätze hat die Feuerwehr-Hamburg zusammengefaßt:

19:37 Uhr, Am Schulwald 38
Vermutlich beim Fondueessen verletzte sich eine Frau an dem heißen Fett und zog sich Verbrennungen 2. und 3. Grades an der Hand zu.Die Frau wurde in das Krankenhaus Boberg befördert.

00:21 Uhr, Bleicherstraße 85
Nachdem einem ca. 40 Jahre alten Mann ein Böller direkt vor dem Gesicht explodiert ist, kam der Patient nach notärztlicher Versorgung mit einem offenen Gesichtsschädeltrauma in ein Krankenhaus.

00:45 Uhr, Stellmacherstraße 12
Nachdem es aus ungeklärter Ursache in einem Gebäude zu einer Verpuffung kam, erlitt eine ca.21-jährige männliche Person Verbrennungen 2. und 3.Grades am Oberkörper 40%. Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung wurde der Patient in das Krankenhaus Boberg befördert.

01:49 Uhr, Görlitzer Str.4
Als ein ca. 20-jähriger Mann mit seinem ausgeklappten Butterflymesser auf dem Gehweg ausrutschte, stieß er sich die Klinge des Messers 7cm in das Auge. Selbstständig begab sich der Mann mit dem Messer im Kopf in das Krankenhaus Wandsbek. Dort wurde er intubiert und anschließend in das Krankenhaus St.Georg befördert, um ihn dort das Messer aus dem Auge zu entfernen.

05:39 Uhr, Am Hasenberge
Aus ungeklärter Ursache brannten an der Einsatzstelle fünf PKW.
Trotz dieser zum Teil schrecklichen Vorfälle zieht die Feuerwehr ein positives Resümée. Zum einen kann, nachdem seit 2005 die Einsatzzahlen ständig gestiegen seien, in diesem Jahr ein Rückgang zu Silvester um 276 Einsätze verzeichnen werden. Erfreulich sei auch zum einen, dass deutlich weniger schwere Verletzungen im Zusammenhang mit Knallkörpern zu verzeichnen waren. Zum anderen konnte die Feuerwehr keine Angriffe auf Einsatzkräfte dokumentieren.

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