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BüRGERFORUM IKEA Altona – Thema: ANWOHNER


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geschrieben von am 04 Jan 2010. abgelegt unter IKEA-Bürgerforum. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

30 Kommentare / Leserbriefe / Fragen für “BüRGERFORUM IKEA Altona – Thema: ANWOHNER”

  1. anwohner

    wie ich gesehen habe, wurden jetzt bereits die altglas- und altpapiercontainer gegenüber der post demontiert, so daß ich nun einen kilometerweiten fußmarsch mit meinem altglas zurücklegen darf. dankeschön ikea – ihr werdet mir immer sympathischer…

    • LISA

      Hallo Anwohner,
      “kilometerweiten fußmarsch” ist ja wohl etwas übertrieben.
      Die Container stehen jetzt in der Bugdahnstr. (hinter der Post), das sind nicht mal 100 Meter vom alten Standort.. Dumm ist allerdings, dass am alten Frappant-Standort kein entsprechendes Hinweisschild aufgestellt wurde.

    • Kjell

      Genau – IKEA ist einfach für alle Schlechtigkeiten der Welt verantwortlich. Wenn es in der Großen Bergstraße regnet, ist auch IKEA Schuld… Leute Leute…

  2. David

    Am Dienstag soll ja sone Infoveranstaltung für die Anwohner durchgeführt werden. Meine Fragen hierzu:
    1. Stimmt das? (Nicht das ich Altona.info nicht trauen würde, aber nirgends sonst habe ich diese Info gefunden.)
    2. Wieso muss sowas so kurzfristig bekannt gegeben werden?
    3. Wird es einen zweiten Termin geben, für Leute die so kurzfristig oder generell Dienstags (Wochentags) keine Zeit haben?

    • IKEA

      Hallo David,

      ja, IKEA lädt alle Anwohner zu einem Informationsabend am 2. November von 17 bis 19 Uhr ins Frappant-Gebäude ein. Ein zweiter Termin ist derzeit nicht geplant, für Fragen der Anwohner steht aber ab dem 2. November auch unser Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, die Kontaktdaten werden wir in diesem Bürgerforum dann selbstverständlich veröffentlichen.

  3. Christoph

    Hallo liebes Ikea Team,

    ich wohne in der Lornsenstraße und sehe von meinem Wohnzimmerfenster aus das ganze Gebäude. Erstmal soviel dazu: Ich finde es gut, dass wir Ikea in Altona bekommen. Baulärm haben wir jetzt auch schon aufgrund der Sanierung des Neuen Forums Altona. Wir werden es überleben.

    Haben Sie schon eine Information, ob es (der Gerüchte nach) Vergünstigungen für direkte Anwohner geben wird? Rein der Neugier wegen.

    Vielen Dank und liebe Grüße.

    • Hugo

      Die Abrißarbeiten am Frappant Gebäude werden um einiges lauter, massiver und belastender sein. Nicht die Fassade wird verändert, das ganze Gebäude mit meterdicken Grundmauern aus Stahlbeton muß in transportable Brocken zerlegt werden. Wie das vor sich geht, konnte vor kurzem beim Abriß des Gesundheitsamtes beobachtet werden: Preßlufthammer, pausenloser Baggerbetrieb ab 7 Uhr morgens, Staubwolken, Schwerlastverkehr..

      • Christoph

        Ja, so ist das nunmal wenn sich etwas verändert. Modernisierungen machen halt manchmal krach. Ich wohne nun wirklich auch super nah daran. Und natürlich nerven mich auch die Umbau arbeiten. (Z.bsp jetzt auch die am Neuen Forum). Aber dann macht man halt das Fenster zu.

        Ich freu mich trotzdem auf Ikea. Dieser Stadtteil hier ist in den letzten Jahren einfach zu sehr runter gekommen. Es wird Zeit, dass man Dinge einfach mal zulässt. Und ein Unternehmen wie Ikea zieht weitere positive Bewerber in unsere Straße.

        Ich finde, dass die Große Bergstraße wieder die Straße werden soll, wie sie es auch mal war. Offen für alle Menschen, für neue Ideen und mit viel Leben ;)

        SO. Klingt komisch, ist aber so ;)

        • A. Bergschmidt

          ähhh…..nööö..klingt nich komisch. Klingt eher so als wärst du jemand der von Ikea bezahlt wird um postive Stimmung für die Zeit des Rückbaus zu machen und Ikea gut aussehen zu lassen. Das wird nämlich, so wie Hugo schon sagt. kein Zuckerschlecken.

          Vergünstigungen??? Also um MIetminderung musst du Dich schon selber kümmern ! Oder du machts einfach das Fenster zu ….
          so ist das nunmal wenn man seine Rechte nicht kennt.

        • Hugo

          Nach dem Abriß folgt der Neubau bis Ende 2012, dann bleiben die Fenster wohl etwas länger zu.
          Aber die Freude auf Ikea ist groß, wegen der neuen “positiven Bewerber”, die Ikea in unsere Straße zieht ? Welche “positiven Bewerber” ?
          Die Große Bergstraße ist voller Leben und offen für alle Menschen.
          Welche Idee haben Sie für die Große Bergstraße ?

          • Christoph

            Ich bin weder von Ikea bezahlt worden, noch kenne ich meine Rechte nicht. Eine Mietminderung ist aufgrund von Neuaufbauten oder Sanierungen nicht mehr möglich. (Gerichtsbeschluss von diesem Jahr).

            Ich meinte, ob es nach der Fertigstellung Ikea´s von Ikea für uns irgendwelche specials geben wird (Also exclusiv für Anwohner).

            Und negative Stimmung gibt es schon genug. Ich seh es nur nicht ein, dass man alles schlecht redet.

            Die große Bergstraße war bis vor einem Monat ausgestorben. Die Läden haben nacheinander zugemacht. Wir haben nur noch 1€ Läden hier gehabt.

            Naja. Wie auch immer. Ich freu mich und wenn Sie das nicht können tut mir das leid. Zum Glück können Sie ja jetzt eh nichts mehr daran ändern.

            • Hugo

              Welche Läden haben gerade zugemacht ? Das Reisebüro Sydow ist in einen größeren Raum nebenan umgezogen, neben “Teehaus Kröger” hat vor einigen Monaten “Laib und Liebe” ein neue Bistro pp. eröffnet. Bis auf einen Raum sind gegenüber dem Frappant alle Läden vermietet. Und warum 1 € Läden schlechter sein sollen als z.B. Tchibo Filialen, die ähnliches teurer verkaufen, bleibt mir ein Rätsel. Allerdings wird sich das bald ändern, Immobilienkenner prognostizieren einen deutlichen Anstieg der Gewerbemieten in der Großen Bergstraße.
              Deutlich konfus ist dann der Satz: “Die Große Bergstraße war bis vor einem Monat ausgestorben”, bitte was ist seit einem Monat anders ?
              Das Frappant wird von dem Sicherheitsdienst Pütz Security bewacht, meinen Sie das ?

            • Trebor

              Das du nicht auf der Gehaltsliste von Ikea stehst, nehm ich dir ab. Allerdings tut sich mir der Verdacht auf, daß dein Informationsfluss über geläufige Medien läuft. Wahrscheinlich gehören dazu bestimmt auch die wöchentlichen Einkaufsprospekte mit vielen “Preisknallern”. Ob diese Billigwaren allerdings mögliche Mieterhöhungen kompensieren können ist fraglich.

    • IKEA

      Hallo Christoph,

      es freut uns, dass Sie unserem Vorhaben in Altona positiv gegenüber stehen. Natürlich werden sich Staub- und Lärmbelastungen während des Abrisses und der Bauphase nicht vermeiden lassen, aber wir werden versuchen, diese so gering wie möglich zu halten.

      Vergünstigungen für Anwohner haben wir nicht geplant. Da wir günstige Preise für möglichst viele Menschen anbieten möchten, würde dies auch unserer Geschäftsidee widersprechen.

  4. Florian Harres

    Frage and Ikea mit Bitte zur Antwort bzw. Stellungnahme:
    Ich bewohne in der Altonaer Poststrasse 15 / Ecke Grosse Bergstrasse eine Wohnung im obersten Geschoss. Aus meiner Küche heraus sehe ich zu 20%Teile des Frapant Gebäudes welches mich noch nie gestört haben. Im Gegenteil. Ansont habe ich eine wunderschöne Aussicht auf die Dächer Altonas und habe auch ebenfalls genug Licht und Freiheit um mich heimisch zu fühlen. Dem veröffentlichten Entwurf des geplanten Ikea Gebäudes nach werde ich zukünftig lediglich nur noch eine blaue oder gelbe wand vor meinem Kücchen – Fenster haben. Desweiteren steht mir eine nervende und ungesunde Lärm / Schmutz / Abgasbelastung während und auch nach der Bauphase von Ikea bevor. Wie stehen Sie zu dieser Einengung meines perönlichen Lebenraumes und dessen miteingehender Qualitätsminderung? Was gedenken Sie gegen die oben genannten Punkte für einen direkten Anwohner im Detail zu tun? Wer ist ein persönlicher Ansprechpartner in diesen Belangen?

    • IKEA

      Sie haben völlig Recht, Beeinträchtigungen durch Staub und Lärm werden sich während der Abrissphase und Bauzeit nicht vermeiden lassen. Wir werden aber alles dafür tun, dass diese so gering wie möglich ausfallen. Auch werden wir rechtzeitig vor Beginn der Abrissarbeiten – voraussichtlicher Beginn im Frühsommer- einen Ansprechpartner vor Ort einführen, der ein offenes Ohr für all diese Belange haben und vermittelnd tätig sein wird.

      • Florian Harres

        Besten Dank für die Antwort. Da wir im Jahr 2010 leben, und die Technologie und das Wissen im Baubereich sehr weit sind, gibt es definitiv die Möglichkeit die Belastung der direkten Anwohner durch Schmutz, Staub und Lärm extrem einzugrenzen und so minimal wie nur möglichst zu gestalten. Dies erwarte ich von Ikea.

        Desweiteren interessiert es mich natürlich nun, wie im Detail und vor allem ab wann und wo ich den Ansprechpartner vor Ort diesbezüglich kontaktieren kann? (Mit bitte um genaues Feedback)

        Wie sieht es im Punkto Einschränkung meiner Licht und Sichtverhältnisse meines Lebensraums durch die größeren geplanten Ausmasse des Ikea Gebäudes aus? Gibt es hierzu ebenfalls einen Ansprechpartner, welcher auf die Anliegen der direkten Anwohner in Planungsfragen eingeht? Wenn ja, bitte detailiert Nennung der Kontaktmöglichkeit.

        • IKEA

          Sobald wir einen Bauvorbescheid und einen konkreten Abrisstermin mit dazugehöriger Planung haben – voraussichtlich starten wir mit den Abrissarbeiten nicht vor Spätsommer/Frühherbst – wird es einen Ansprechpartner für Sie vor Ort mit entsprechenden geben – bis dahin bitten wir um Ihre Geduld.

  5. Kit Walker

    Die Rechtswirkung eines Bürgerentscheids tritt am Abstimmungstag ein.
    Demzufolge ist Ikea nun dafür verantwortlich den Stadtteil nachhaltig attraktiver und belebter zu machen. Da ich immer noch nicht weiß, was das eigentlich bedeutet, gehe ich mal davon aus, dass nun Ikea die Gehwege in Altona von Eis und Schnee befreit und sicherer macht??? Das wäre der Attraktivität und Belebung dieser Tage sehr zuträglich!

    Also bitte Ikea, fangt mal an…..

  6. Hartmut

    Lieber Herr Peters,

    Wie Ikea selbst mehrmals gesagt hat, wird es kein ‘abgespecktes’ Sortiment geben. Das wird ein Vollsortiment! Erstaunlich wie lange sich die ‘Kleinartikel-Ente’ so hält. Zu den Arbeitsplätzen: Ich sehe hier zwei Möbelgeschäfte in unmittelbarer Nähe (Kaaps und Dänisches Bettenlager), glauben Sie das die sich halten werden? Ich hab da so meine Zweifel, auch in Bezug auf einige Gastronomiebetriebe. Das was sich als Arbeitsplatzgewinn kurzfristig zeigen wird, ist mittelfristig vielleicht doch ein Verlust. Zur Belebung: Ich wohne hier in unmittelbarer Nähe und ehrlich gesagt ich finde die Große Bergstrasse eigentlich ganz schön belebt. Die Diskussion ob man bestimme Geschäfte mag und andere nicht, steht auf einem anderen Blatt. Nachts allerdings, und da gebe ich ihnen recht, ist es hier recht trostlos. Da Ikea aber unglücklicherweise nachts nicht geöffnet haben wird, wir sich daran nicht viel ändern. Was wir hier brauchen ist eine gute Mischung, die für alle Bevölkerungsschichten im Viertel attraktive Angebote macht. Der Rissener Einkäufer wird sich nämlich keinen Deut für die Große Bergstrasse interessieren, nachdem er einen Tag bei Ikea verbracht hat. Im übrigen beschleicht mich der Verdacht, daß es den meisten Ikea-Befürwortern gar nicht um IKEA geht, sondern lediglich darum den sog. ‘Schandfleck’ wegzubekommen. Das kann ich ja verstehen, aber das das nun ausgerechnet Ikea sein muß und keiner mehr überlegt, was da sinvolles hin kann, das ärgert mich.

  7. Erika Mustermann

    Ach Leute! Vor Mieterhöhungen braucht man ja nun wirklich keine Angst haben. Wer will schon in einem Gewerbegebiet wohnen. Aber alle, die ihr Pro-Ikea seid: ich wette, dass keiner von Euch direkt an der Zufahrtsstraße wohnt! Und jetzt bitte keine Antwort in dem Stil “so ist das eben in der Stadt”. Wann seid Ihr zuletzt auf Wohnungssuche gewesen? Wann seid ihr zuletzt mit 60 Mietinteressenten durch eine umkämpfte Wohnung gezogen? Manchmal kann man es sich nicht aussuchen, wo man wohnt.
    Alle Händler, die für Ikea sind, wohnen bestimmt auch nicht hier. Ich werde auf jeden Fall in Zukunft die Geschäfte meiden, die Unterschriftenlisten Pro-Ikea ausliegen hatten! Niemals würde ein Ikea in Blankenese oder in der Hafen-City entstehen (obwohl die doch auch belebt werden müsste), und dass nicht nur, weil die Grundstückspreise dort höher sind…..

  8. Jens Peters

    Die Angst einiger Anwohner wegen Mietsteigerung kann ich verstehen, aber die wird es bestimmt nicht geben, nur weil Ikea (mit abgespeckten Sortiment) auf macht. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen, darum verstehe ich das ganze Negative nicht. Die Große Bergstraße wird wieder belebt, der Einzelhandel dort wird gestärkt u. u. u. Ich bin Pro Ikea, etwas besseres kann Altona nicht passieren.

    • Gaby

      Dem kann ich nur zustimmen. Insbesondere gehe ich davon aus, dass die Stadtreinigung sich dann wieder mehr um die Neue Große Bergstraße kümmert. Der Alternativmüll der Lebenskünstler-Besetzer des Frappant ist ja nicht mehr auszuhalten. Warum gehen die nicht aufs Land? Worpswede war ja auch mal eine “alternative” Künstlerkolonie. Aber an die Klasse der Worpswede-Künstler werden die Frappant-”Künstler” wohl nicht einmal in 10 Leben heran kommen.

      • Anne

        Sind Sie Kunstexperte oder auf welcher Grundlage beurteilen Sie die Leistungen von Künstlern?

        Ihre Art von Menschen zu sprechen und von den Leistungen von Menschen deckt sich leider sehr mit vielen IKEA-Befürwortern, die eigentlich gar nicht IKEA wollen, sondern viel mehr, dass Altona-Altstadt von Migranten, sozial Schwachen, Künstlern etc. “gereinigt” wird.
        Das finde ich abstoßend – nicht die NEUE Große Bergstraße, an der ich sehr gerne lebe. Warum ziehen denn nicht einfach die weg, die sich hier so furchtbar unwohl fühlen. Wäre doch auch eine Lösung. Und für diesen bunten, spannenden Stadtteil aus meiner Sicht die bessere.

        übrigens: Nein, ich habe keine ausgesucht günstige Wohnung, ja, ich stehe, jeden Morgen auf und gehe arbeiten und zahle Steuern. Ja, ich kenne Worpswede und auch die Kunstwerke im Frappant. Ja, ich habe bis vor kurzem zu ca. 70 -80% in der Neuen Großen Bergstraße eingekauft. (Jetzt kaufe ich nur noch in Läden ohne IKEA-Werbung – da muss ich dann öfter in andere Stadtteile ausweichen).

    • Anne

      Sind das die Arbeitsplätze, die in Schnelsen durch die Scannerkassen eingespart wurden?

      So richtig mag sich IKEA ja auf Anzahl und Qualität der Arbeitsplätze nicht festlegen lassen, oder haben Sie da genauere Angaben.

      Die Arbeitsplätze könnten übrigens genausogut an der Autobahnauffahrt Othmarschen entstehen. Wie so oft betont wird, sind wir hier in Altona ja verkehrsmäßig gut eingebunden. Es wäre also kein Problem für die vielen arbeitslosen Altonaer, die IKEA ja nun angeblich einzustellen beabsichtigt, mit dem Bus zur Arbeitsstelle am UCI zu fahren.

      Und ob die vielen IKEA-Besucher nun wirklich im Sanitätshaus Funcke ihre Katzenfelle kaufen und im Reisebüro Sydow ihren Urlaub buchen wollen? Ich habe das Gefühl, dass wir Anwohner für Geschäftsleute bluten sollen, die es nicht geschafft haben mit der Zeit zu gehen, sich auf ihr verändertes Publikum einzustellen und nun Träumen nachhängen, dass Ihnen ihr Laden eingerannt wird, wenn nur alles wieder wie zu â€Karstadtzeiten” ist.

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