BüRGERFORUM IKEA Altona – Thema: UMWELT/VERKEHR

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Hier findet die Diskussion in der Kategorie “Umwelt/Verkehr” statt.
Diskussion und Fragen zu einzelnen Sachthemen IKEA Altona
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NEU: Verkehrssimulation
Ikea hat auf Grundlage des Gutachtens inklusive Verkehrszählung zwei Verkehrssimulationen erstellen lassen, die die Verkehrssituation rund um das Frappant-Gebäude nach einer möglichen Ikea Eröffnung nachstellen: Die eine Simulation zeigt die Verkehrsflüsse von Montag bis Donnerstag, die zweite Simulation die Situation an Freitagen und Samstagen. Beide Simulationen spiegeln die so genannten “Peakzeiten” wider – Das sind die Tageszeiten, an denen Ikea die meisten Besucher hat. Das Besucher- und damit Verkehrsaufkommen ist freitags und samstags höher als an den anderen Tagen.
Szenario 1: Für den IKEA-Verkehr ergeben sich hin und zurück rd. 2.300 Fahrzeuge pro Tag, davon rd. 60 Lastkraftwagen pro Tag (inkl. Transportern und Kleinlastwagen).
Szenario 2: Für den IKEA-Verkehr ergeben sich hin und zurück rd. 4.100 Fahrzeuge pro Tag, davon rd. 60 Lastkraftwagen pro Tag (inkl. Transportern und Kleinlastwagen).
LEGENDE: Mit der Farbe BLAU gekennzeichnete Fahrzeuge zeigen den “zusätzlichen Verkehr”, der durch Kunden erwartet wird. SCHWARZE Autos zeigen den sonstigen Verkehr. Auch die Fußgängersituation, wie Anlieferverkehr (ca. 60 LKW/Großfahrzeuge pro Tag, d.h. auch Busse), sind in den Planungen inbegriffen.
Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=11388














Beeindruckende Simulation! Und auch die Gleichsetzung von Verkehr mit Autoverkehr – ganz großes Kino. Weiter so!
Der Brand eines LKW im Elbtunnel hat am 31.3. 2011 eindrucksvoll gezeigt, wie schnell auch in unserem Viertel das Verkehrschaos perfekt ist. Selbst in kleinsten Nebenstrassen staute sich der Verkehr. Und über die Kommunaltrasse in der Großen Bergstraße rollten nochmal mehr private PKW. Die Verkehrsbelastung in Altona ist JETZT bereits zu hoch und kann unmöglich die täglich tausenden Fahrzeuge von und zu Ikea auch noch verkraften. Dies wird immer deutlicher. Zudem gibt es Vermutungen, dass Aufgrund der Baustelle zum Autobahndeckel mit Stau in Altona für die kommenden 10 JAHRE! zu rechnen ist.
Also IKEA, macht endlich Schluss mit dem Märchen, ihr hättet den Verkehr im Griff. Ihr werdet dem Viertel das Genick brechen, von der klimatischen Belastung mal abgesehen. Tut nicht nur so als wäret ihr ein wahnsinnig verantwortungsvoller Welt-Konzern, handelt auch so: Verzichtet auf eine Filiale in der Großen Bergstrasse! Mach Druck bei Deinen Freunden, den Politikern, damit sie Dich nach Ohtmarschen lassen :-)
Ahoi
A. Bergschmidt
Hallo Liebe Nachbarn!
Viele wohnen in der großen Stadt, weil es da unter anderem auch viele Geschäfte gibt. Die, die das nicht mögen sind mit ihren Kindern längst in die Randgebiete gezogen. Das können natürlich rein finanziell nicht alle, z.B, Harz 4 Empfänger und Anwohner mit ähnlich kleinen Einkommen. Nur haben diese Leute gar kein Auto und würden doch auch ganz gerne mal zu IKEA oder sowas gehen. Ich halte es für sehr selbstsüchtig, wenn da irgendwelche reicheren Nachbarn nur an Ihre Vorteile denken. Ich glaube dass, IKEA da gut hin passen würde, und soviel mehr Verkehr, war in den Karstadt-/Kaufhof-/Hertie- Zeiten da auch nicht. Gut fände ich es natürlich auch, wenn IKEA sich Transport mäßig was einfallen lassen würde. Außerdem finde ich ein Lebendiges Shopping- Center um vieles besser als den jetzigen Zustand.
hallo zurück, nachbar!
ich bin ganz und gar nicht reich und habe kein auto. leider kann ich deshalb auch bspw im sommer kaum raus hier aus der gegend und der erholungswert meines winzigen balkons wird meilenweit sinken wenn sich hier direkt vor meinem fenster im sommer die blechlawinen der stolzen autobesitzer im stop and go vorbei quälen. ich bin daher strikt gegen einen möbelabholmarkt wie ikea. kleine einzelhändler, deren sortiment man in der tüte nach hause tragen kann bzw einen “stadt ikea” ohne mitnahmemöglichkeit von großmöbeln hätte ich gut gefunden…
offenbar steht der abriss ja kurz bevor.
wird der damit verbundene schwerstlastverkehr über die ehrenbergstr./altonaer poststr. an die baustelle an- und abfahren oder von der jessenstr. direkt in den lawaetzweg einbiegen (also am neuen forum vorbei)?
Lieber Anwohner,
ja, die Lkw werden sowohl über die Ehrenbergstraße/Altonaer Poststraße an- und abfahren als auch über die Jessenstraße/ Lawaetzweg. Zudem wird die Baustelle auch über die Große Bergstraße angefahren.
Gibt es auch Überlegungen für das angrenzende Wohnviertel zwischen der Großen Bergstr., Max-Brauer-Allee und Holstenstr. (Wohnviertel Altona Altstadt)?
Dieses Geflecht aus kleinen Einbahnstrassen kann keinen weiteren Verkehr verkraften.
Hierzu einige Fragen:
1.- Einige Ihrer Kunden werden versuchen, eine Abkürzung durch unser Viertel zu nehmen oder dem Stau auszuweichen. Dann kollabiert der Verkehr in unserem Viertel.
Frage: Welchen Plan gibt es, das zu verhindern?
1.1.- Es gibt jetzt schon Parkplatzmangel:
Frage: Haben Sie hier ein Anwohnerparken o.ä. geplant, damit Ihre Kunden uns nicht zuparken?
2.- Vermutlich werden wir durch den enormen Verkehr der 3 großen Zufahrtstraßen, s.o. (zu uns – und zum geplanten Ikea) insbesondere an den Wochenenden durch Ihre Kunden, in unserem Viertel eingekesselt.
Frage: Gibt es dazu Pläne, dass auch wir Anwohner uns am Wochenende mit unseren Autos fortbewegen können, ohne in Ihrem Anfahrtsstau zu stehen?
- Bitte sagen Sie nicht, es wird keinen Stau geben, das ist nicht realistisch. Zu allen Ikeas gibt es jedes Wochenende Staus auf den Zufahrtsstrassen – und die Zufahrten bei uns sind viel enger als bei den andern Standorten.
3.- Frage: Wie können Sie ausschließen, dass beim Abriss das in dem Frappantgebäude vorhandene Asbest freigesetzt wird und unsere Gesundheit gefährdet ?
Ich bitte Sie, sich ernsthaft mit den Fragen zu beschäftigen, die uns Nachbarn wirklich alle interessieren.
Wenn Sie nur schreiben, es wird keinen Stau geben, machen Sie uns allen etwas vor und so etwas wäre sicher kein guter Start für unsere Nachbarschaft.
IKEA hat mit ARGUS einen renommierten Stadt- und Verkehrsplaner direkt aus Hamburg beauftragt. Wie Sie in den hier online stehenden Verkehrssimulationen sehen können, gibt es auch an frequenzstarken Samstagen keine Rückstaus etc. IKEA hat im übrigen selbst das größte Interesse an einem fließenden Verkehr – unsere Kunden sollen zügig zum Einrichtungshaus fahren und wieder wegfahren können. Im übrigen steuert IKEA die Vekehrsführung durch Beschilderung etc. so, dass die Kunden auf den vorgesehenen Wegen bleiben.
- Ein Anwohnerparken ist nicht vorgesehen, eine solche Maßnahme im öffentlichen Raum kann IKEA als privater Investor auch nicht umsetzen.
- Thema Parken: Wir werden 900 Parkplätze in unseren Parkhaus haben und gehen außerdem davon aus, dass sehr viele Kunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen werden.
- Thema Asbest: Es gab bereits eine umfangreiche Asbestsanierung im Frappantgebäude – sollte im Zuge der Entkernung noch weiterer Asbest gefunden werden, so wird dieser selbstverständlich fachgerecht entsorgt werden.
An anderer Stelle hier im Thread sagen Sie, das Gutachten wäre nicht von Ihnen, sondern dem Bezirk in Auftrag gegeben worden. Oder handelt es sich hierbei um zwei verschiedene Gutachten vom selben Büro? Desweiteren sprechen sie von 900 Parkplätzen. Darf man aus diese Aussage entnehmen, dass die Anwohnerparkplätze für das angrenzende Neue Forum (immerhin ungefähr 270 wenn ich nicht irre?) entfallen?
Als Bewohnerin des Neuen Forums habe ich heute Post von meiner Verwaltung, der Ferox Immobiliengruppe erhalten. Im Schreiben wird mir mitgeteilt, das im Zuge des Frappant Rückbaus sämtliche Wohnungen nun einer Begutachtung durch ein Ingenieurbüro durchlaufen müssen. Durch die besondere Bauweise der beiden Komplexe und den schwierigen Untergrund ist , zu Recht, mit statischen Problemen zu rechnen.
Na Klasse, noch ein Grund warum ich IKEA nicht als Nachbarn haben möchte!
Hallo Frau Bergschmidt,
wir haben das Gutachten nach der Vorgabe des Bezirks beauftragt und hatten so keinen Einfluss auf die Auswahl des Gutachters.
Das Neue Forum hat 60 Parkplätze im künftigen IKEA Haus angemietet.
Die jetzt anstehende Begutachtung ist ein Routinevorgang, der vor jedem größeren Abrissvorhaben durchgeführt wird – es besteht also kein Anlass zur Besorgnis.
In den Vorgesprächen im Sanierungsbeirat, in jeder Ankündigung des Bauvorhabens wurde von 270 Anwohnerparkplätzen gesprochen. Die lächerlichen 60 Parkplätze für das Neue Forum sind Teil der geheimen Verträge zwischen Stadt, Neuem Forum und Ikea. So tröpfeln die Einzelheiten des Bauvorbescheids nach und nach in die Öffentlichkeit. Bevor es nun die nächsten zwei Jahre so weitergeht, warum wird die Öffentlichkeit in Hamburg nicht jetzt schon über die ganzen Details informiert ?
Und so ganz einfach wird der Abriß nicht:
Das Forum und das Frappant Gebäude haben einen durchgehenden Betonsockel, der aufgrund des sandigen Untergrunds damals sehr massiv gebaut wurde. Der U-Bahnbau unter der Großen Bergstraße wurde, unter anderem wegen dem sandigen Untergrund, aufgegeben. Wird nun der Betonsockel unter dem Frappant zerlegt, werden die Abrißunternehmen mit aufwändigen Konstruktionen die Baugrube absichern müssen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten werden mit dem Geld für das Sanierungsgebiet, also Steuergeldern bezahlt. Und falls beim Neuen Forum irgendein Schaden nach dem Frappant Abriß erkennbar ist, wird der wieder mit Mitteln aus dem Sanierungstopf bezahlt. Gratulation, ein Win-Win Deal für die beiden Investoren: Subventionen für den Abriß und alle Folgeprobleme.
Als Anwohner der Mörkenstraße kann ich beobachten, wie es jetzt schon oft Rückstaus in der Mörkenstraße gibt. Der Neubau eines Wohnquartiers im Dreieck Jessenstraße, Mörkenstraße und Funkstrasse wird den Verkehr an der Kreuzung Jessenstraße/Altonaer Poststrasse erhöhen. Es gibt Pläne, die Verkehrsführung in der Jessenstraße/ Louise-Schroeder Straße bis zur Holstenstraße umzubauen in eine Gegenverkehrstraße. Ist dies Teil ihrer Verkehrsplanung ?
Dazu ein passender Beitrag “PlusMinus” Ard 19.10.2010 über die Pläne von Stuttgart21, ein großes Einkaufszentrum auf den dabei entstehenden Flächen zu bauen (ab min 4:30): “..gleichzeitig wird der Verkehr massiv ansteigen.. das ist von den Entwicklern auch gewollt… denn, die Kofferräume der Autos sind die größeren Einkaufstaschen”
http://www.youtube.com/watch?v=g6SHxS9I-Ls
Hallo Hugo,
die beabsichtigte Einführung eines so genannten Zweirichtungsverkehrs in der Louise-Schröder-Straße wird seitens der Stadt unabhängig von IKEA betrieben und ist somit nicht Teil unserer Verkehrsplanung. Die Einführung des Zweirichtungsverkehrs wurde aber unabhängig davon in dem Verkehrsgutachten geprüft und hat keinerlei negativen Auswirkungen ergeben.
Sicherlich ist es auch eine Art mit den Problemen umzugehen, indem man sie ignoriert. Wir Nachbarn sehen diese Probleme und bitten Sie vorweg, dies in Ihre Planung aufzunehmen. Wenn es erstmal zu spät ist, müssen Sie sich auch nicht wundern, wenn Sie in der Nachbarschaft nicht willkommen sind.
Die Straßen werden durch Ikea überlastest, daran besteht kein Zweifel – da können Sie noch so viele Simulationen einstellen. Und nicht nur die direkten Straßen, sondern auch jene, die dahin führen.
Und wir wollen nicht diese negativen Effekte haben, denn wir WOHNEN UND LEBEN hier. Sie möchten dazukommen und erschweren unsere Wohnverhältnisse, indem Sie Lärm, Dreck und Verkehr herbringen. Und haben nicht mal Verständnis für unsere Sorgen.
Versuchen Sie doch einfach mal, die Anwohner ernst zu nehmen, statt die Problematik einfach auf sich zukommen zu lassen – und sie sogar zu leugnen.
Guter Stil sieht anders aus.
Ich finde bei der Größendiskussion wird komplett vernachlässigt, dass die Häuser an hamburgs Stadträndern nicht nur von HamburgerInnen besucht werden. So gesehen würde ja auch ein viel kleineres Haus genügen, denn wenn es schon soo umweltfreundlich ist, dass die Menschen nicht mehr raus fahren müssen, dann wollen wir ja nicht noch welche von ausserhalb anziehen.
Die Behauptung mit den 40% ÖPNV NutzerInnen in Templehof basiert nur auf Ikeabefragungen an der Kasse (soviel ich weiß), wer garantiert, dass die zukünftigen Ikeakunden ihr Regal die 400, 500, 600m zu Bahnhof Altona tragen?
Strassen wie die Holstenstraße oder die Max-Brauer-Allee sind jetzt schon stark frequentierte Achsen, mit den typischen Belastungen für Mensch und Umwelt (Lärm, Dreck, Schneisen im Stadtteil …). Da ist egal ob es 100 oder 4000 Autos mehr am Tag sind. Es müssen weniger werden um die Stadt lebenswerter zu machen. Im Hinblick auf Ikea bin ich für Citymaut und für jeden Ikeakunden die doppelte Summe, den normalen Preis für Media Markt, Mercado, Geschäftshaus Ottensen, Conrad … denn das ist auch Verkehr der in den letzten 5 Jahren (bis auf das Mercado) hinzugekommen sind.
Bla bla ich könnte stundenlang weiter machen.
Es gibt innerstädtische Ikeas mit 2.000qm oder so (Hongkong) die mit einem reinen Lieferkonzept arbeiten. Warum nicht sowas in Altona? Dafür müßte das Frappant noch nicht einmal abgerissen werden und es wäre noch genug Platz um ein paar Wohungen zu bauen. Wo sich doch Ikea auch in Deutschland aufs Häuslebauen verlegt hat. Aber nicht für die innerstädtischen Bürger ohne Geld.
Bei einem kleineren Haus könnte der Konzern zwar nicht so viel abschöpfen, aber eine grüne Nase würde sich damit ja eventuell verdienen lassen. Wäre das nicht eine überlegung wert?
Wir suchen seit einigen Jahren einen dritten Standort in Hamburg, auch, um vor allem das Einrichtungshaus in Schnelsen zu entlasten. Die Zielgruppe ist nicht das weitere Umland: Wir gehen davon aus, dass 80 Prozent der Besucher das Einrichtungshaus in Altona innerhalb einer Zeit von bis zu 20 Minuten erreichen können. Die meisten Kunden werden aus einem innerstädtischen Stadtteil kommen, einen direkten ÖPNV-Anschluss nach Altona haben oder nur wenig umsteigen müssen. Zudem arbeiten wir an einem attraktiven Lieferkonzept wie z.B. Möbeltaxis oder Fahrrädern mit Anhängern.
Die hohe Investition, die IKEA für ein innerstädtisches Einrichtungshaus in die Hand nimmt, lohnt sich auch nur bei einer gewissen Größe. Deshalb kommt ein reines Mitnahme-Lager für uns nicht in Frage.
Möbeltaxis bedeuten zusätzlichen Verkehr, denn das sind ja Automobile, ne? Heißt also: Jeder Kunde der mit ÖPNV kommt ist gar kein eingespartes Fahrzeug, weil der Einkauf ja dennoch auf der Strasse transportiert wird…. Fahrräder mit Anhängern? Viel Spass, schon beim jetztigen Verkehr ist Fahrradfahren mitunter lebensgefährlich…. und das dann noch mit Anhänger? Hahahahaaaa…grandiose Idee, die Unfälle die dadurch entstehen werden dem Verkehrsfluss sicherlich zuträglich sein.
Ein Fahrweg (eine gerade Rolltreppe) als Anbindung zum Bahnhof erleichtert den Transport zum Bahnhof und könnte ein “Magnet” sein.
Sind die beiden YouTube Filmchen bereits die im Bauvorbescheid geforderte Verkehrsplanung von Ikea? Da kann man nur sagen, dass diese von der Anzahl als auch vom Verlauf her völlig unrealistisch sind. So biegt dort z.B. kein einziger mutmaßlicher Ikea-Kunde direkt von der Jessenstr. in den Lawaetzweg (ohne Ampel) ein sondern alle fahren da brav den Weg über die Altonaer Poststr. (mit Ampel). Ich hoffe inständig, dass endlich mal ein unabhängiger Verkehrsplaner eine realistische Einschätzung geben darf.
Frage an Ikea mit der Bitte um Antwort: Was müssen Wohnungsbesitzer tun, um die zugesagten Lärmschutzmaßnahmen zu erhalten ?
Notwendig werden im konkreten Fall z.B. neu Fenster der Schallschutzklasse V.
Wo sind die Anträge zu stellen ?
Welche so genannten Passivmaßnahmen zum Lärmschutz notwendig sein werden, wird sich erst im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens, also im Herbst 2010 herausstellen. In der Baugenehmigung wird stehen, ob und welche Anwohner Lärmschutzmaßnahmen erhalten. IKEA wird selbstverständlich alle gefoderten Auflagen erfüllen. An erster Stelle stehen bauliche und organisatorische Maßnahmen am Gebäude selbst, um die Lärmemissionen so gering wie möglich zu halten. So haben wir die Warenanlieferung komplett “eingehaust”, Parkrampen etc. werden mit Schallschutzfassaden isoliert.
Da bin ich ja total beruhigt und ganz zuversichtlich, weil ja auch sonst alle Zusagen von Seiten der mit der Planung befassten Personen und Institutionen eingehalten werden. Bestimmt.
Gibt es denn nun, 2011 am 8. Februar, die Baugenehmigung, in der die hier erwähnten Lärmschutzmaßnahmen stehen ? Gibt es einen städtebaulichen Vertrag ?
Erstaunlich, wie leicht den politisch verantwortlichen die Verharmlosungen der enormen Veränderungen betreffend der Zunahme des Straßenverkehrs durch Ikea in diesem Stadtteil Altona fallen.
“Es gehe darum, die zusätzliche Verkehrsbelastung so gering wie möglich zu halten”.
Dabei wissen die Planer von den großen zusätzlich zu erwartenden Verkehrsströmen, die durch die restliche Hafenrandbebauung, sowie durch das neue Kreuzfahrtterminal entstehen. Die anlandenden und abfahrenden Besucher und deren Zubringer müssen ja auch noch über Altonas Straßen entsorgt werden zusammen mit den zusätzlichen Arbeitern und Angestellten der neuen geplanten Hafenrandbebauung West.
Gleichzeitig hören wir: Der Hamburger Senat will bis 2012 mit dem Bau von 1.900 Wohnungen auf dem Gelände des Bahnhofs Altona und der alten Gleisflächen im Westen beginnen.
Außerdem werden die Bauarbeiten zur überdeckelung der A7 sowie den bis zu 10-spurigen Ausbau der Fahrbahn ebenfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Veränderungen führen.
Schon allein das alles ist ein Horrorszenario für die Anwohner Altonas.
Will vielleicht wegen dieser Vorhaben Ikea so dringend von der Autobahn weg in diesen mit Wohnquartieren gewachsenen Stadtteil?! Ikea mit tausenden Autos pro Tag zusätzlich kann da nicht mehr gewollt sein! Leute,denkt doch selber nach und lest auch mal zwischen den Zeilen.
ALLE DREI SEKUNDEN EIN AUTO!
Auf Nachfrage hatte der Verkehrsgutachter während der öffentlichen Anhörung gesagt, dass zur Stunde der Verkehrsspitze “mindestens 15% des Tagesverkehrsaufkommens” (Zitat) fließen werden. Leider ging die Konsequenz dann ein wenig unter. Kleine Rechnung: Je 8.300 Verkehrsbewegungen am Samstag und Freitag; 15% davon entsprechen 1.245 Fahrten in der Spitzenstunde. Geteilt durch sechzig bedeutet, dass pro Minute ca. 20 Fahrzeuge durch die Altonaer Poststraße rollen und sich auf die Jessenstraße quälen. Um es noch plakativer auszudrücken: In der Spitzenstunde (wahrscheinlich gegen 19-20 Uhr) rollt alle drei Sekunden ein Auto durch die Altonaer Poststraße.
Nochmal zum auf der Zunge zergehen lassen: ALLE DREI SEKUNDEN EIN AUTO!!! Und das im Nadelöhr der Altonaer Poststraße
@ Claas (14.01.) Die Annahme von 4000 Autos an Freitagen und Samstagen sind angenommene Spitzenwerte, so dass das geschilderte Szenario der (eher unwahrscheinliche) worst-case-Fall wäre.
Hallo Ikea,
auch wenn es kein “City-Kaufhaus” werden soll, eröffnet ein solcher innenstadtnaher Standort wie die Große Bergstraße doch völlig neue Möglichkeiten für Ihr Unternehmen, die es so meines Wissens nach noch in keiner deutschen Großstadt gegeben hat Warum da nicht vermehrt Waren anbieten, die nicht mit dem Auto abgeholt werden müssen?
Und ein weiterer Vorschlag: Warum muß jeder Kunde sein großes Möbel denn gleich mitnehmen – liefern Sie doch kostengünstig aus!
Das wäre für die Anwohner, die dicht am Standort wohnen und nicht nur die Besucher mit Auto, sondern vor allem auch den Schwerlastverkehr der Anlieferungen zu ertragen haben werden, sicher eine große Erleichterung.
Dann wäre Ikea mit Kaufhäusern wie Karstadt gut vergleichbar und sicher eine große Bereicherung für die darnieder liegende Große Bergstraße, in der sprichwörtlich langsam die Lichter ausgehen.
Auf eine Antwort freut sich Holger
@ Holger Sülberg (13.01.) Wir arbeiten nach dem Bürgerentscheid verstärkt an dem Konzept für einen solchen City-Store. Dass wir unsere gesamten kleineren Mitnahme-Artikel präsentieren, versteht sich von selbst.
â€Ikea bringt die Autobahn quer durch Altona†– der Slogan ist und bleibt korrekt, auch wenn er in den letzten Tagen eine Welle von Dementis von Seiten des Senats und der Bezirkspolitik provoziert hat. Von den â€Lügen der Ikea-Gegner†spricht die Bild-Zeitung und das Altonaer Wochenblatt titelt: â€Glatt gelogen.†Die Reaktion zeigt bloß, dass die Ikea-Kritiker ins Schwarze getroffen haben. Wer den solide recherchierten Artikel in der â€Welt†vom 5.1. dazu liest, wird feststellen: Die Politker-Dementis sind in ihrer Widersprüchlichkeit äußerst aufschlussreich und bestätigen die Befürchtungen.
Im Einzelnen:
-Die â€Bild†zitiert die Sprecherin der Baubehörde: â€Es ist kein Autobahnzubringer für Ikea geplant.†Gleichzeitig erklärt der Altonaer CDU-Fraktionschef Uwe Szczesny in der â€Weltâ€, im Zuge der Verlegung des Bahnhofs Altona sei eine â€leistungsfähige Verbindung†von Nord nach Süd vorgesehen. Und Sven Hielscher von der CDU Altona ergänzt: â€Eine solche Trasse halten wir schon seit Jahren für notwendig.†Außerdem verrät die â€Welt†Details aus einem Gespräch mit Oberbaudirektor Walter, demzufolge â€eine neue Verbindung von der Stresemannstraße Richtung S-Bahnhof Altona möglich – und eventuell auch erforderlich†werde. â€Somit entstünde eine neue durchgehende Schneise vom Bahnhof zur A7.â€
Fazit: Die Behauptung, eine Ikea-Ansiedlung schaffe Fakten, die die Trassenpläne stützen, ist folgerichtig.
-Die â€Welt†fasst die Reaktion von CDU- und SPD-Politikern zusammen: â€4600 bis 8300 Fahrzeugbewegungen pro Tag werde nach Gutachtermeinung Ikea zukünftig generieren. Um diese zu lenken, reichten veränderte Ampelschaltungen oder Verlegungen von Abbiegespuren völlig aus.†Gleichzeitig erfährt man im â€Altonaer Wochenblattâ€von Seiten eines Ikea-Vertreters, das Ziel eines â€Ikea-Innenstadthauses†sei, dass möglichst viele Kunden mit Bus und Bahn anreisen.†Bei der öffentlichen Anhörung zu Ikea am 19.9.2009 haben die Altonaer jedoch erfahren müssen, dass es kein Konzept für ein solches â€City Ikea†gibt: Der Ikea-Entwickler Armin Michaely erklärte seinerzeit, dass man in Altona ein herkömmliches Vollsortiment-Haus plane, weil die beiden anderen Ikea-Filialen in Hamburg an der Grenze ihrer Kapazität seien. Zuguterletzt wissen wir aus einem Gespräch mit Herrn Michaely im Dezember, dass Ikea selbst ein Ansiedlung in Autobahn-Nähe dem jetzigen Standort vorgezogen hätte.
Fazit: Das Gerücht, das Einrichtungshaus plane ein auf den Stadtteil zugeschnittenes â€Kerzen-Ikea†ist und bleibt falsch. Die Befürchtungen hinsichtlich eines Verkehrschaos sind folgerichtig.
Hallo Christoph,
Ihre Logikkette:
Ich behaupte was –> das wird nicht bestätigt , sondern dementiert –> ich habe also ins “ins Schwarze getroffen”, ist es war!
kann man als normal denkender Mensch nicht nachvollziehen, es sei denn man sieht überall Verschwörungen (ab ist man dann normal denkend?).
Oder mal anders: “Glatt gelogen” – der Slogan ist und bleibt korrekt, auch wenn er in den letzten Tagen eine Welle von Dementis von Seiten der IKEA Gegener und des Frappantumfelds provoziert hat. Die Reaktion zeigt bloß, dass die Wochenblattredaktion ins Schwarze getroffen hat.
Ich finde es sehr schade, dass Sie so auf blanken Populismus setzen und so eine ordentliche Information und Auseinandersetzung unmöglich machen. Es gibt viele Fragen die ich an IKEA zu dem Verkehrskonzept habe (Wann kommen da eigentlich mal die Antworten IKEA??? Oder haben Sie etwa keine?) aber auf einem Niveau, das versucht mit Lügen Stimmung zu machen möchte ich mich nicht unterhalten. Und wer behauptet “IKEA bringt die Autobahn quer durch Altona†ist ein Lügner.
Grüße Christian
Alles die Unwahrheit? Und was hat CDU-Szczesny im März 09 dem Handelsblatt erzählt? Zitat: “…eine neue Stichstraße soll von der A7 direkt zum Möbelhaus führen.”
Hallo Christoph,
ganz unabhängig von IKEA ist eine neue Trasse schon längst überfällig. Denn wer’s weiß, fährt zurzeit beim üblichen Stau die Schleichwege hinter der Holstenbrauerei. Und sollte tatsächlich auch noch ein neues großes Wohngebiet entstehen, muss es leistungsfähig an die A7 angeschlossen werden, sonst werden sich die Ottenser “bedanken”. Altona ist nun mal “City”, ob man will oder nicht, und kein verkehrsberuhigter Stadtrandbezirk. Zu IKEA: Gerade weil es ein “Vollhaus” und kein “Kerzen-IKEA” werden soll, ist es gut, denn dann vernhindert dieses Haus sicher unzählige Kundenfahrten an den Stadtrand (Schnelsen, Moorfleet), die garantiert zu 95% mit dem Auto gemacht werden. Schon mal darüber nachgedacht?
Entlastung des weitläufigeren und vergleichweise ruhigen Stadtrandes zu Lasten einer Mehrbelastung der ohnehin schon überbelasteten City klingt echt nach einem wohldurchdachten, schlüssigen Verkehrskonzept.
“City” bedeutet nicht “Da fahren schon viele Autos, da können wir nochmal doppelt so viele hinleiten”, ganz im Gegenteil. (Und falls ich mich in diesem Punkt irren sollte, plädiere ich für IKEA in der Mönckebergstraße, das wäre auch viel zentraler und besser an Öffentliche angebunden.)
Da “Bender” es erwähnte: “Autobahnzubringer” – Hat jemand im Elbvororte Wochenblatt auf der ersten Seite den Artikel zu dem “Schreckensszenario Autobahnzubringer” gelesen – Dort steht, dass diese “Angst machen” (das ist meine Meinung) eine Unwahrheit ist. Meinung machen über Angst ist doch so eine billige Bildzeitungsmethode (wer erinnert sich da nicht an die Textzeile aus einem Ärzte Lied). Damit haben sich die Gegener bei mir keinen Gefallen getan. Offene Diskussion, Meinungsaustausch und das Abwägen von Argumenten, um zu einer Lösung für alle Beteiligten zu kommen ist der richtige Weg, aber nicht den Leuten Angst machen.
Zu “Suat”: Othmarschen wäre echt ein guter Kompromiss, aber dann bleibt
das Stadteilproblem in Alt-Altona mit dem alten Gebäude. Attraktiver wird es dann dort auch nicht werden.
Klar, willkommen IKEA! über Jahre hinweg wurde geschimpft, dass immer mehr Shopping-Center und Einkaufsmöglichkeiten am Stadtrand, sprich in diesem Beispiel Stellingen und Moorfleet, gebaut werden. Und alle müssen quasi mit dem eigenen Auto dorthin. Endlich denkt mal einer, hier IKEA, um und baut mitten in eine Großstadt. Und plötzlich klagen sonst gerne selbst ernannte Umweltschützer und Feinstaubverhinderer über zu viel Autoverkehr. Ganz ehrlich: Es gibt nichts besseres zur Verhinderung von Individualautoverkehr als Einkaufsmöglichkeiten in den Innenstädten und zweitens: Wer in Altona wohnt, kann doch nicht im Ernst verlangen, es solle dort verkehrsberuhigt zugehen. Nur zur Erinnerung: Früher war Leben in der Großen Bergstraße mit SAGA, Arbeitsamt und Karstadt. Die Grabesstille von heute ist erst ein paar Jahre alt.
1.) Wer hat aus welchem Grund über den Standort Stellingen oder Moorfleet geschimpft? Die Leute aus der City weil sie dazu gezwungen werden ein Auto zu besitzen weil sie sonst nicht bei IKEA einkaufen können?! Ja, klar…
Nebenbeibemerkt: Bahnhof-Altona nach Schnelsen oder Moorfleet dauert 45min, an den 15-20 Minuten Zeitvorteil mit dem Auto wird die Wahl des Verkehrsmittels wohl eher nicht liegen.
2.) Ich meine der Anteil der Anwohner, die ihr Billy-Regal jetzt mit öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren würden dürfte so insignifikant sein, daß es einfach lächerlich ist sich daraus ein Umweltschutz-Verhinderung-von-Individualverkehr-Argument zu konstruieren. Fakt ist: da werden zig-tausend Autos mehr pro Tag vor meiner Haustür langfahren, die da ohne IKEA nicht sein werden.
3.) Innenstadt und Verkehrsberuhigung sind kein Wiederspruch, ganz im Gegenteil: man schaue sich nur die ganzen Tempo-30-Einbahnstraßen in Ottensen, die Mönckebergstraße, Ottensener Hauptstraße oder – oh, genau da wohne ich ja, unter anderem sogar gerade deshalb weil da kein dreispuriger Autobahnzubringer ist – (Neue-)Große Bergstraße an…
4.) Das wurde im alten Forum schon oft genug gesagt, aber die lieben Befürworter wollen es einfach nicht verstehen. Karstadt ist nicht vergleichbar mit IKEA. Sind Sie schonmal explizit mit dem Auto zu Karstadt gefahren oder haben Sie schon mal ein Regal zu Fuß von IKEA nach Hause getragen? Mal das Parkhaus eines beliebigen Karstadt mit dem eines beliebigen IKEA verglichen?
Wie wäre es eigentlich Altona-Altstadt ganz Autofrei zu machen und als Alternative etwas weiter außerhalb einen IKEA-Park&Ride anzubieten?! Damit könnte ich mich als Anwohner tatsächlich anfreunden. Lächerlich finden Sie? Ja, genau – weil nämlich kein Mensch ohne Auto zu IKEA fährt und somit der Standort absolut unattraktiv wäre.
zu Punkt 4.)
Ja, ich bin früher sogar oft mit dem Auto zu Karstadt in der Großen Bergstraße gefahren und habe im Parkhaus geparkt, z.B. als ich dort meinen Fernseher oder meinen Computer gekauft habe. Und ich war übrigens nicht die einzige, die dort geparkt hat.
Vielleicht können sich viele einfach nicht mehr daran erinnern (oder wissen es vielleicht gar nicht, weil sie erst später dazugezogen sind), aber vor 15 Jahren war die Große Bergstraße voller Leben und voller Menschen (und etliche davon sind mit dem Auto gekommen). Es gab nicht nur Karstadt und das Forum, sondern auch noch das Arbeitsamt und die SAGA-Verwaltung.
PS: Ich war sogar schon mehrere Male mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei IKEA in Moorfleet! Und wenn ich mich so in der S-Bahn umgeguckt habe, war ich wohl beileibe nicht die einzige.
Damit will ich nicht sagen, dass nicht doch die Mehrheit der IKEA-Kunden mit dem Auto kommen wird, aber so zu tun, als würden selbstverständlich alle mit dem Auto kommen, ist ja auch nicht richtig. Zumal ein IKEA in Altona sehr viel besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist als IKEA in Moorfleet.
@bahrenfelderin:
Ich parke übrigens heute noch gelegentlich im Karstadt in der Osterstraße (wohlgemerkt nicht um dort einzukaufen sondern weil es stressfreier ist als sich einen Parkplatz zu suchen) – einer sehr belebten Einkaufsstraße – und was soll ich sagen, im Vergleich zu Schnelsen/Moorfleet herrscht dort gähnende Leere. Auf dem obersten Parkdeck stehe ich sogar oft ganz alleine.
Den Publikumsverkehr von Arbeitsamt und SAGA als Vergleich herzuziehen halte ich auch für äußerst fragwürdig.
Letzendlich ist mir aber auch herzlich egal ob in Altona im Vergleich zu anderen Standorten ein größerer Anteil IKEA-Kunden mit Öffentlichen anreisen würde, in absoluten Zahlen bleiben immer noch etliche tausend Autofahrer direkt vor meiner Haustür und da bin ich ganz klar dagegen.
@altona-info:
Wann können wir hier eigentlich mit Antworten von IKEA rechnen?
@Suat (06.01.)
Natürlich würde die Verkehrssituation nicht so bleiben wie derzeit. Sie wäre aber in etwa vergleichbar mit den Zeiten, als Karstadt in der Großen Bergstraße ein Publikumsmagnet war.
Hallo!?
Karstadt hatte 7800 qm Verkaufsfläche, Sie planen 20 000 bis 25 000 qm. Karstadt hatte auch nicht zusätzlich ein Restaurant mit 750 Plätzen.
Dieses zu vergleichen ist schon eine unter Fachleuten? nicht unbeabsichtigte Volksverdummung, und Sie wiederholen dieses bei allen Ihren Anworten .
Auf diese Weise werden alle unsere Befürchtungen bestätigt.
Karstadt war nicht das ganze Frappant: das Gebäude hat 47.000 m² Gesamtnutzfläche, davon waren 16.700 m² Verkaufsfläche. Selbst 25.000 m² sprengen also nicht die bisherige Dimension.
@ Monika (12.01.) Wir planen mit einer Verkaufsfläche von 20.000 qm und 900 Parkplätzen. Wir gehen davon aus, dass zu einem Einrichtungshaus in der Innenstadt wesentlich mehr Menschen mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß kommen. In unserem innenstadtnahen Haus in Berlin-Tempelhof kommen bereits über 40 Prozent der Kunden nicht mit dem Auto, sondern mit mit dem ÖPNV.
Hallo Suat,
zu 1) Ja man kommt zu IKEA Morflet mitt Öffis. Ich habe das auch schon bewälltigt. Aber von einer guten Anbindung an den ÖPNV kann man ja nun wirklich nicht sprechen. All die Leute, die jetzt quer durch die Stadt mit Ihren PKWs fahren nur um sich Möbel anzusehn bzw. Kleinkram kaufen wollen könnten in Zukunft sehr bequem mit dem ÖPNV anreisen. Das erspart Hamburg und der Erde Feinstaub, CO2, Lärm und Stau. Wie IKEA das Transportproblem von Möbeln lösen möchte habe ich unten gefragt (bitte Antworten IKEA! )
zu 2) Du schreibst: “Fakt ist: da werden zig-tausend Autos mehr pro Tag vor meiner Haustür langfahren, die da ohne IKEA nicht sein werden.” Das ist einfach falsch den Fakt ist: Jetzt gibt es ja noch KEIN IKEA was die Zukunft bringt weiß nur die Zukunft, nicht Du! Wenn jemand Prognosen über die Zukunft machen darf, dann sind das Verkehrsgutachterinnen.
zu 3) Wieso behauptest Du Dinge die Du nicht weißt? Wer hat wo gesagt das im Zuge einer IKEA Ansiedelung ein Autobahnzubringer gebaut wird? Oder könntest Du mir bitte einmal genau die Quelle angeben, in der gesagt wird “ein Autobahnzubringer wird für IKEA gebaut”, damit ich dies endlich mal nachprüfen kann? Wenn Du dies nicht belegen kannst ist das Behaupten blanker Populismus alla Springerpresse.
Im übrigen sollen ja wohl auf dem Gleisdreickaltona neue Gebäude entstehen. Sicherlich werden sich im Zuge dessen, auch Stadtplaner mit der Erschließung dieses Stadtteils beschäftigen. Das hat doch aber nichts mit einem Kaufhaus in der GB zu tun.
zu 4) Wie in 1 geschrieben bin ich selber mit der S-Bahn nach Moorfledt herausgefahren um zu IKEA zu gehen. Ich habe auch andere Menschen beobachtet, die dies getan haben.
Aber: Wie willst DU vorraussagen wie sich zukünftig Menschen verhalten die IKEA mit einer attraktiven S-Bahnstation in 50m Laufweite besuchen wollen? Bis jetzt gibt es ja schlicht kein IKEA in der Innenstadt, man ist quasi gezwungen den PKW zu nutzen. Deswegen bin ich ja auch so auf das Konzept von IKEA gespannt! (wann werden denn mal meine Fragen beantwortet???)
Deinen vorschlag mit dem Park&Ride finde ich sehr interessant und der sollte auf jeden Fall mal geprüft werden.
Ich würde es aber auch außerordentlich wichtig finden, dass es in Zukunft ein Awohnerparken in Altona-Altstadt und Ottensen geben wird, damit man von vornherein einen möglichen Parksuchverkehr im Keim erstickt.
Grüße
Christian
PS: Antwortet IKEA eigentlich vor dem 19.01.?
@Christian
1) Mag sein, dass die globale Umweltbilanz der IKEA-Kunden in Hamburg sich verbessert, meine persönliche Feinstaub, CO2, Lärm und Staubelastung als Anwohner wird höher sein. Da es in Deutschland kein Grundrecht auf Möbelhaus im fußläufigen Umkreis gibt, gewichte ich mein Anliegen als Anwohner auch ohne Scham höher als das Anliegen der Allgemeinheit, einen maximal 45 Minuten kürzeren Weg zu IKEA zu haben – zumal ich tagtäglich betroffen wäre und die IKEA-Kunden vielleicht allerhöchstens 12x im Jahr.
2) Die Verkehrsgutachter (und ich glaube nicht mal dass die unabhängig sind, also handelt es sich sicher nicht mal um den worst case) sprachen schon von 4600 bis 8300 zusätzlichen Autofahrten, also zig-tausend Autos mehr als jetzt. Fakt.
3) Ich habe das mit der Autobahn nicht behauptet, ich habe nur gesagt, dass ich da nicht hingezogen wäre wenn da eine Autobahn gewesen wäre. Die Wahrscheinlichkeit, dass da noch eine hinkommt steigt zweifellos mit der Ansiedlung von IKEA aber dazu schreibt ja Christoph oben auch noch ganz viel.
4) Das Kerngeschäft von IKEA ist halt der Verkauf von Möbeln an Selbstabholer. Auf der Pro-IKEA Seite steht die Frage ob ein Kundenanteil von 60% realistisch wäre also gehen nicht mal die Befürworter von einem Anteil unter 60% aus. Mal angenommen die Verkehrsplaner hätten das bei den 8000 erwarteten Autos nicht berücksichtigt, dann bleiben immer noch knapp 5000 Autos die da langfahren werden – optimistisch betrachtet.
PS: Ich befinde mich gerade in einer moralischen Zwickmühle, weil ich gerne noch zwei Expedit-Regale hätte aber mein Verlangen bei IKEA einzukaufen inzwischen wirklich gegen null geht.
@Suat (08.01.)
Die Verkehrsgutachter haben Hin- und Rückfahrten einzeln gezählt – wir gehen von 2300 Autos an normalen Werktagen und 4000 Autos an Samstagen aus.
Ich sage: Das Gutachten taugt nix :-) Soweit mir bekannt (der Gutachter wollte bei der Öffentlichen Anhörung nicht so recht raus mit der Sprache) wurde an lediglich zwei! Tagen gezählt, im Frühjahr (bitte korrigieren Sie mich) , heißt bei Wetterverhältnissen mit weniger Verkehrsaufkommen als an Sommer-Wochenenden. Zudem wurden im Gutachten aktuell stattfindende Entwicklungen (z.B. der Bau des Kreuzfahrtterminals) nicht berücksichtigt, ebenso Versanstaltungen wie die Altona/ Harleydays….. Richtig? Zudem hat sich die gesamtstädtische Verkehrssituation im Gegensatz zu den oft genannten Karstadt-Zeiten verändert. Und wie Hamburgs Plan “green-city” zu werden da reinpasst, is mir auch noch nich klar.
Ich finde also Ihre Argumentation, den Verkehr betreffend recht undeutlich, da die Verfahrensweise , worauf Ihre Aussagen ja basieren, nicht kommuniziert worden sind. Aber vielleicht liege ich ja auch falsch? Ich wünsche mir eine Veröffentlichung Ihres Verkehrskonzepts VOR der Abstimmung. Sonst weiß ich ja nich worüber ich abstimme. Mir ist klar, dass ich mich wiederhole, aber mir fehlen diese Informationen.
@ Kit Walker (13.01.) Das Gutachten wurde nicht von uns, sondern vom Bezirk in Auftrag gegegeben. Auf die Auswahl des Gutachters hatten wir keinerlei Einfluss. Die Zahlen in dem Gutachten sind keinesfalls geschönt, sondern berücksichtigen auch das “worst-case”-Szenario sowie die Frequenzzahlen, die in anderen IKEA Häusern gemessen werden.
@Bert
Wenn das, was jetzt in der Großen Bergstraße Grabesstille ist, dann ist die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, wohl ab jetzt eindeutig beantwortet.
Hallo Altonaer, hallo IKEA,
Wie stellt sich IKEA den Abtransport von größeren Waren vor?
Wird IKEA slebst einen Transportservice anbieten, oder soll der Transportservice durch einen Dritten erfolgen?
Wenn der Service über dritte erfolgen soll. Wieso? Sieht IKEA sich nicht in der Pfilcht eine moderne ökologische Wirtschaftskette aus einer Hand anzubieten?
Wie hoch sollen die Transportkosten sein?
Wie will IKEA erreichen, dass die Kunden tatsächlich nicht mit dem eigenen PKW anreisen?
Ich freue mich auf ausführliche Antworten von IKEA. (Ich habe übrigens noch nicht gewählt und bin unschlüssig)
Grüße aus Altona – Nord
Christian
@Christian (05.01.)
Hier werden wir an innovativen Lieferkonzepten arbeiten.
Wäre es nicht sinnvoller, sich über solche “kleinen” Details vorher Gedanken zu machen, als zu sagen, ja da werden wir uns (irgendwann) Gedanken (oder auch nicht) machen?
Hallo IKEA,
also das kann doch nun wirklich keine Antwort sein! Ich bin schockiert über die nicht vorhandene Ausführlichkeit. Altona soll am 19.01 darüber abstimmen, ob es Ihr Einrichtungshaus haben möchte oder nicht, Sie selber wissen aber noch gar nicht wie Sie esentielle Probleme, die im Raum stehen, lösen wollen. Sie planen doch nicht erst seit gestern dieses Möbelhaus. Jeder und wirklich jeder fragt doch als erstes:
Wie kommen die Billys nach Hause, wenn der Kunde mit der S-Bahn kommt!
Ich erwarte von einem globaloperierenden Unternehmen, das hier einen neuen Citystandort erschießen möchte, einfach ein ausgereiftes Konzept, das man nachvollziehen kann. Oder haben Sie etwa bis jetzt noch kein Geld bzw. Zeit in die Hand genommen, um ein solches zu erarbeiten und hoffen einfach darauf, dass das “irgendwie schon klappt” mit dem Bürgerentscheid? Ihre Antworten sind ein Affront gegen alle, die sich ernsthaft mit dem Thema ergebnisoffen auseinandersetzen.
Grüße
Christian
Hallo christian,
ich stimme Dir voll und ganz zu. Die Antworten von Ikea sind ein regelrechte Beleidigung.
Gruß
Ottiline
@ Christian (12.01.) Wir werden für alle Probleme Lösungen suchen, die möglichst viele zufrieden stellen. Auf der anderen Seite bitten wir auch um Verständnis für die Tatsache, dass wir nicht in zusätzliche Planungskosten investieren können, solange nicht sicher ist, dass wir unser Vorhaben auch verwirklichen dürfen.
Willkommen IKEA. Willkommen 5000 Autos am Tag. Willkommen lieber Feinstaub.
Wozu Lebensqualität wenn es IKEA gibt. IKEAs in Schnelsen, Moorburg sind nicht genug und viel zu weit entfernt …
Endlich Kötbolla für 2 Euro, endlich ein kostenloser Kindergarten für meine Kinder, endlich bald ein Autobahnzubringer mitten in die Stadt gebaut …
Billy für Alle, immer und überall …
@Bender (05.01.)
Wir gehen von maximal 4000 Autos aus, und das auch nur an verkaufsstarken Tagen wie der Samstag.
Außerdem setzen wir darauf, dass viele Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Das ist in etwa vergleichbar mit den Zeiten des Karstadt-Betriebs.
Wie kommt man auf so eine Vermutung, wenn der Hauptwarenstamm aus Möbeln besteht, die nicht per Fahrrad oder per HVV transportierbar sind? Und selbst wenn es 2000 oder 1000 Autos wären, wären das 1000 zu viel.
Der Senat macht sich lächerlich. Auf der einen Seite werden die Harley Days verboten, weil Hamburg Weltklima Hauptstadt werden will, auf der anderen Seite plädiert der Senat für Ikea und damit 3500 Autos mehr pro Tag durchschnittlich. :-D
Kurze Frage mal:
Wie viele Möbel habt ihr eigentlich zu Hause? Kauft ihr auch jedesmal, wenn ihr zu IKEA fahrt, ein Billy-Regal? Bin ich eigentlich der einzige, der mit einem IKEA-Sofa, einem IKEA-Sessel und drei Billy-Regalen auskommt? Nach der Logik einiger IKEA-Gegner müßte ich eigentlich viel mehr IKEA-Möbel haben, weil man bei IKEA nun mal nur Möbel zu kaufen scheint. Aber ich habe auch viele IKEA-Kerzen und anderen Kleinkram und man kauft halt oft genug bei IKEA nicht nur Möbel…
@ Chris (12.01.) IKEA arbeitet an alternativen Lieferkonzepten, um den Kunden den Möbeltransport so angenehm und kostengünstig wie möglich zu machen.
Ich denke an einem so zentralen Standort dürfte das Verkehrsaufkommen mindestens so hoch sein wie bei IKEA Schnelsen/Moorfleet. Es wäre interessant zu wissen mit wie vielen Autos da pro Stunde zu Spitzenzeiten (bzw. für mich als Anwohner auch interessant zur Feierabendzeit zwischen 18:00 und 20:00) gerechnet wird und wo die ganzen Autos langfahren sollen – zumal der Verkehr bei Veranstaltungen oder Baustellen schon jetzt ziemlich zäh fließt.
Warum kommen nicht andere, geeignetere Standorte eher in Frage?
- Norderstedt oder Harburg würde das Einzugsgebiet nach Schleswig Holstein/Niedersachsen erweitern und wäre nach meinem gesunden Menschenverstand sinnvoller als drei IKEAs mitten in der Stadt die keine 20-30 Minuten voneinander entfernt sind.
- Othmarschen beim UCI Autobahnzubringer und wenn ich mich nicht irre noch riesige Bauflächen.
@Suat (05.01)
Wir rechnen mit 2300 Autos an einem normalen Werktag, an Samstagen mit 4000 Autos. Erfahrungsgemäß wird der Verkehr am Wochenende und in den Abendstunden etwas zunehmen. IKEA hat aber selbst ein großes Interesse, dass der Verkehr fließt und weder für Besucher noch Anwohner Nachteile entstehen.