Hamburg (erstepresse). Es kreucht und fleucht in Hamburg, denn die größte Insektenausstellung der Stadt öffnet ihre Pforten. Weit mehr als 1.000 lebende Krabbel-, Kriech- und Flugtiere tummeln sich vom 8. bis zum 20. Februar im Wandsbek Quarree.

Das absolute „Highlight“ der Krabbelschau ist die in Deutschland bisher einzigartige „Kinderstube“ der Insekten. In einem Rundpavillion erleben die Besucher die einzelnen Stationen der Entwicklung eines Insekts. Mit etwas Glück schlüpft das Eigelege einer Gottesanbeterin und weit mehr als 100 Jungtiere starten den Weg zum „Grosswerden“. Unvergleichbar ist auch das längste Insekt der Welt, die Stabschrecke. Mit ihren 30 Zentimetern Länge steht sie sogar im Guinness Buch der Rekorde.

Aber auch ihre weit mehr als 1.000 anderen Artgenossen haben einiges zu bieten. In großen Schauvitrinen bewundern die Besucher bunte Schmetterlinge, Käfer, Heuschrecken, Höhlengrillen, Stab- und Gespenstschrecken und unzählige weitere Sechsbeiner. Superlative, wie das längste Insekt der Welt, tennisballgroße Käfer, tellergroße Schmetterlinge und der Weltmeister des Tarnens, das Wandelnde Blatt, öffnen dem Betrachter eine Welt der Phantasie. Zahlreiche Pavillions symbolisieren die entsprechenden Lebensräume der weit mehr als 40 gezeigten verschiedenen Arten der Krabbel-, Kriech- und Flugtiere.

Einen besonderen Service gibt es für Schulklassen: Diese können sich sogar für Führungen durch die Ausstellung anmelden. Dann beobachten die kleinen Forscher, wie eine Gottesanbeterin eine Heuschrecke fängt und frisst. Auch anfassen ist erlaubt. „Wir wollen mit dieser interaktiven Ausstellung die Berührungsängste der Menschen vor Insekten abbauen“, erklärt der Entomologe Christian Schweizer, der Besitzer der Ausstellung.

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