Hamburg/Altona (erstepresse). Am Donnerstag, 14.01.2010, wird das Hamburger Verwaltungsgericht darüber entscheiden, ob der Vattenfall-Konzern für die geplante Fernwärmetrasse vom Kohlekraftwerk Moorburg zur Pumpstation Haferweg eine neun Meter breite Schneise durch den Grünzug Altona schlagen darf.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hatte dafür unter Umgehung der Verbandsbeteiligung die Fällung von fast 400 Bäumen ohne Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt, um Vattenfall einen schnellen Baubeginn zu ermöglichen. Gegen diese Genehmigung hatte der Hamburger Landesverband des BUND mit Unterstützung der AnwohnerInnen-Initiative „Moorburgtrasse stoppen“ und ROBIN WOOD im November 2009 Klage eingereicht.

Seit Anfang Dezember protestieren Anwohner und Anwohnerinnen und ROBIN WOOD-Aktivisten und Aktivistinnen zudem mit Baumbesetzungen im Gählerpark gegen die geplanten Abholzungen für die Fernwärmetrasse sowie gegen das Kraftwerk Moorburg selbst.

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