Hamburg/Altona (erstepresse). Als „fadenscheinig“ hat der Altonaer Fraktionsvize Sven Hielscher die Ablehnung der Harley-Days 2010 durch den Hamburger Senat wegen angeblicher Klimabedenken kritisiert.

Hielscher: „Mit der gleichen Begründung muss man das Auto- und Motorradfahren überhaupt verbieten. Und Veranstaltungen wie Sommer- und Winterdom, die Osterfeuer in Altona und andernorts oder der Betrieb des kohlebefeuerten, historischen Eisbrechers Stettin im Altonaer Museumshafen müssen untersagt werden. Alle diese Veranstaltungen belasten das Klima – und gleichwohl gehören sie selbstverständlich zum Erscheinungsbild der modernen Großstadt Hamburg. Die Ablehung der Harley-Days durch den Senat ist kleinkariert und provinzlerisch und der Weltstadt Hamburg unwürdig. Die Harley-Days sind nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für den Tourismus, sondern auch einer der geilsten Events nicht nur für Mototrradfahrer. Der Bezirk Altona hat im vergangenen Jahr den Parkplatz an den Arenen bereit gestellt. Die Belästigung der Anwohner ebenso wie der Umwelt war deutlich geringer als von manchen herbeigeredet. Warum man seitens des Senats jetzt diese Veranstaltung, die weltweit Werbung für Hamburg gemacht hat, unterbindet, bleibt mir unbegreiflich!“

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