Spaziergang durch Frauen-Freiluft-Galerie an der Elbkante mit dem Stadtteilarchiv
Altona/Ottensen (erstepresse). Zum Thema hafenbezogene Frauenarbeit und Frauengeschichte gibt es, seitdem das große Hamburger Frauenwandbild am Fischmarktspeicher abgerissen worden ist, eine kulturelle Novität: Eine Freiluftgalerie mit Wandgemälden von Hamburger und internationalen Künstlerinnen.
Seit 1994 sind zehn Bilder entstanden, weitere sind in der Entwicklung. Die Bilderfolge an Mauern, Wänden und Tafeln erstreckt sich auf 2 Kilometer vom Fischmarkt bis nach Neumühlen. Migrantinnen in der Fischindustrie, Frauen bei der Kaffee-, Tabak- und Bananenernte in Lateinamerika, Prostitution, Streik der Kaffeeverleserinnen 1896, Berufsperspektiven junger Frauen im Hafen, Erinnerung an die weiblichen KZ-Häftlinge im Hafen, Frauenwiderstand, Putzfrauen – das sind die Themen dieser Perlenkette von Frauenbildern am Hafen.
Der Spaziergang bietet Einblicke:
- in ein Kapitel Stadtgeschichte: in die vielfältige und doch viel zu wenig bekannte Geschichte von Frauen in der “Männerdomäne Hafen”
- in Orte von Traditionen und Brüchen, von Verfall, Zerstörung, Neugestaltung, Umstrukturierung
- in eine neuartige Präsentation: ein Prozeß des Spurenlegens und der künstlerischen Definition von Stadt- Räumen wird nachvollziehbar.
Das Stadtteilarchiv Ottensen lädt zum Besichtigungs-Spaziergang der Frauen-Freiluft-Galerie ein.
So., 28. März, 15 Uhr
Kosten : 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
Wandbilder an der Hafenkante – Zur Frauenarbeit im Hafen
Spaziergang durch die FrauenFreiluftGalerie: Wandgemälde an der Hafenkante
Treff: Große Elbstraße 152 (Fa. Hummer Pedersen), 7 min. von S-Bahn Königstraße
Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=13206













