Kinostart: Plastic Planet – Genre Film fantastic

Hamburg (erstepresse). An einsamen japanischen Inselstränden, in den Wüsten Afrikas – überall auf der Erde wird der Autor und Regisseur fündig, selbst in seinem eigenen Körper. Erstaunlich? Wohl kaum.

Der überraschend gelungene Dokumentarfilm wirkt bis zu 72 Stunden nach. Der Film, schrecklich und aufrüttelnd zugleich, ist kritisch und klug, aber nie cool wie ein Michael Moore.

Die Bilder des hervorragenden Kameramanns Thomas Kirschner sind  nicht zu reißerisch, absolut kinotaugliche Optik. Der komplexe Inhalt wäre in einer anderen Form kaum zu vermitteln. So sind die 90 Minuten eine weltweite Wiederbegegnung mit Kunststoffen aller Art die sich in allen Lebewesen wie Fischen, Bären, Robben, aber auch im menschlichen Blut nachweisen lassen.

Werner Boote, suchender, fragender Wiener führt den Zuschauer durch den Film. Seine Anwesenheit hat manchmal eine beruhigende Wirkung auf den Zuschauer, die Fakten, Bilder und Zahlen sind nichts für schwache Gemüter.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=14142

geschrieben von bei Feb 24 2010. abgelegt unter Allgemeines, Kino, Ratgeber. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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