“Qualität” von Krippenbetreuung in Altona sicherstellen
Hamburg/Altona (erstepresse). Auf Grund eines Auskunftsersuchens von den Bezirksversammlungsmitgliedern der Fraktionen FDP, SPD und GAL wurde in der Versammlung am vergangenen Donnerstag, 25.02., über die Sicherstellung der Qualität von Krippenbetreuung debattiert. Man müsse sicherstellen, dass die Qualität nicht unter der Quantität der Krippen leidet, so das Ziel der Parteienvertreter.
Dr. Brigitte Mahn (FDP) greift in ihrem Vortrag ein Zitat von Senator Wersich auf: “Wir haben lange diskutiert, ob wir der Quantität oder der Qualität den Vorzug geben sollten;wir haben uns für die Quantität entscheiden.” Hamburg habe in den letzten Jahren viel Geld investiert, um die außerfamiliäre Betreuung von Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern voranzutreiben. In der Quantität liege Hamburg im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Die Verantwortlichen für die Betreuung von Kleinkindern müssten vor allem aber die Qualität der Betreuung dieser “in einer hochsensiblen Entwicklungsphase befindlichen Kinder sicherstellen” führt Frau Dr. Mahn in ihrem Vortrag weiter aus.
“Wir stehen mit der Qualität am Ende der Liste, das ist nicht hinnehmbar, Kinder befinden sich in einer Phase, die hochqualifizierte Betreuung verlangt” pflichtet Lorenz Flemming, Fraktionskollege der FDP Altona, Mahns Ausführungen bei. Andere Meinungen kommen von Seiten der SPD-Fraktion: ” Ich glaube nicht, dass Kinder einen Schaden von mangelnder Qualität der Krippenbetreuung erleiden”, sagt Stobbe (SPD). Zum Schluss der Debatte bleibt dennoch eine Frage offen: “Was ist Qualität denn nun genau?”
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