Hamburg/Altona. (erstepresse). Im Rahmen der Umgestaltung des Grünzuges Altona sei das Gählerhaus von Anwohnern bislang als Treffpunkt genutzt worden. Seit der im Januar ausgelaufenen Trägerschaft durch die GWA St. Pauli stehe die Befürchtung im Raum, dass die bisher ins Leben gerufenen Initiativen nicht ohne professionelle Unterstützung das Gählerhaus weiter als Treffpunkt der Anwohner und als lebendiges Angebot im und für den Stadtteil erhalten können.

Das Gählerhaus in Altona-Nord. Foto: erstepresse

Im Rahmen des Projektes „Lebenswerte Stadt Hamburg“ habe das Bezirksamt Altona seinerzeit von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) Mittel zum Umbau des ehemaligen Spielplatzhauses an der Gählerstraße im Grünzug Neu-Altona erhalten. Nach eingehender Untersuchung der Bausubstanz habe man sich statt der ursprünglich geplanten Umbaumaßnahme für einen Neubau entschieden. Die sog. „Gählerhütte“ würde im Rahmen der Quartiersentwicklung Altona-Altstadt eine wichtige Rolle spielen, da mit ihr ein Ort geschaffen wurde, an dem sich nachbarschaftliche Gruppen ehrenamtlich und selbst organisiert treffen können.

Um dieses Ziel zu erreichen, sei die Baumaßnahme mit einem vom Bezirksamt beantragten Modellprojekt aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ begleitet worden. Das Modellprojekt „Mitmachen und Mitgestalten“ sei in Kooperation von der Gemeinwesenarbeit St. Pauli Süd und Haus Drei e.V. durchgeführt worden. Dieses Modellprojekt sei seit dem 31. Januar 2010 beendet. Da beide Vereine die Trägerschaft „Gählerhütte“ für die Zeit nach Beendigung des Modellprojektes nicht übernehmen wollten, sei diese vom Bezirksamt in die Aufgabenbeschreibung der EU-Ausschreibung des Quartiersmanagements – Entwicklungsquartier Altona- Altstadt – aufgenommen worden. Den Zuschlag habe nach Angaben des Bezirksamtes die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (STEG) erhalten, welche die Arbeit vertragsgemäß im März 2010 aufnehmen werde.

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