DISKUSSIONSFORUM Quartier “Mitte Altona” – Gelände Bahnhof Altona
Liebe Leserinnen und Leser,
wir richten an dieser Stelle nun ein FORUM für alle Kommentare rund um das Thema “Mitte Altona” bzw. “Bauplanung Stadtteil Altonaer Bahnhof” für eine Diskussion ein. Bitte schreibt eure Kommentare ausschließlich in dieses Forum und das untenstehende Formular, aus den jeweiligen Nachrichtenbeiträgen verlinken wir direkt hierher.
Das Forum wird von unserer Redaktion moderiert. Bitte haltet euch an die allgemein bekannte sogenannte Netiquette , da wir eure Kommentare ansonsten nicht freigeben können. Wir wünschen uns allen eine qualitative Diskussion zu diesem wichtigen Thema für unsere Stadt und den Bezirk Altona.
Danke, nun viel Spaß und herzliche Grüße aus der Redaktion!
Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=14847














Die Pfeffersäcke zeigen es den Kleinen einmal wieder. Wie so oft in der Geschichte.
Mehrwert durch IKEA in Altona = Kein Reichtum an Inhalten, sondern Kostensteigerung in allen Bereichen für die Pfeffersäcke.
Mitte Altona = Wird auch nur eine weitere Kostensteigerung der nicht begünstigten Menschen. Ein zweites Hafen City, eine zweite Elphi, ein weiteres S21.
Alle reden von Bildungsmaßnahmen. Die Pfeffersäcke die das sagen haben es selber nötig das 1×1 wieder zu erlernen.
Das Vertrauen in die nicht vorhandene Führung ist nicht mehr vorhanden. Andere Führungen können es auch nicht, da brauchen wir uns nichts vormachen. Unser System benötigt aber eine klare und verständliche Führung und Kommunikation.
Ich erwarte eine totale Kostenexplosion für S21, alle weiteren Projekte dieser neuen Art und Wiese sowie die neue Mitte Altona. Zahlen muss, nicht darf, der kleine nicht begünstigte Mensch.
Fazit: Nehmt den Pfeffersäcken Ihr Liebstes, Euer Geld. Ist es sinnvoll, irgend jemand der 5 großen Parteien seine Stimme zugeben? Stimme ja, aber nicht den Fünf. Sie koalieren ja sowieso. Also…
Ich wünsche mir eine klare Führung mit klarer verständlicher Kommunikation.
Die Politik sollte schon immer die Menschen und Ihre Interessen vertreten, nicht sich selbst.
Hier hat man eine geniale Möglichkeit, die Stadtbahn in einem Quartier zu etablieren, das erst entsteht. Weit und breit kein Anwohner der protestiert. DIE Möglichkeit, schnell Tatsachen zu schaffen, bevor es die Autofahrerfraktion schafft. Die Stadtbahn kann die Feinerschließung innerhalb des Wohngebiets herstellen, die Verbindung zu den Bahnhöfen im Norden und im Süden und zu den umliegenden Wohngebieten sowie zu den Arenen. Außerdem kann diese Areal als Keimzelle und Demonstrationsstrecke für ein zukünftiges Netz dienen. So eine Möglichkeit kommt so schnell nicht wieder und man hat sie schon einmal in der Hafencity vertan. In einem Viertel mit attraktivem ÖPNV kommen die Neubürger garnicht erst in Versuchung, das Auto zu verwenden. Also braucht es auch keiner zerschneidenden Asphaltbänder quer durch. Und komme mir keiner mit dem Märchen vom Parallelverkehr. Denn während die S-Bahn nonstop außen rum fährt, würde die Straßenbahn mittendurch fahren- und halten. Also liebe Stadtplaner: plant die Straßen(=Stadt-)bahntrasse gleich mit !
Kann mir jemand sagen, woher die obige Grafik stammt?
Die Grafik ist der Präsentation von Oberbaudirektor Jörn Walter entnommen und wurde betitelt “Vorgezogene Flächenentwicklung: Erschliessung” – unser Bericht dazu: http://www.altona.info/2010/03/07/bahnhofsgelande-altona-erste-studie-vorgestellt/
Das würd mich auch echt mal interessieren, woher hier die Infos kommen.Nirgendwo in den Zeitungen kann man was lesen.
Nur auf die eigene Seite zu verweisen, DAS reicht doch nicht.
Es wird hier FüR eine “echte” Bürgerbeteiligung geworben….Aber…… die Zeit läuft…… Dann legt doch mal offen, woher ihr die Pläne habt, und wann wo was beteiligt wird!
Liebe Susi, wir (altona.INFO) sind “nur” eine Redaktion, nicht der Staat oder etwa ein politisches Organ. Wir informieren über die Dinge, die wir erfahren und berichten unter journalistischen Gesichtspunkten.
Gründsätzlich stützen wir unsere Informationen nicht auf Berichterstattung in anderen Medien – sondern recherchieren selbst und informieren dann hier auf altona.INFO. Nach unseren Informationen wird am 25. Mai 2010 eine erste Auftaktveranstaltung in Altona stattfinden. Du hast Recht – der Bau steht zwar in weiter Ferne, allerdings soll es schon bald (ab Juni) zu einem ersten städtebaulichen Wettbewerb kommen. Die Informationen stammen direkt aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU).
Du kannst dir sicher sein, dass wir an dem Thema dran sind! Unser Dossier:
http://www.altona.info
Die Informationslage ist derzeit sehr dünn und selbst die Bahn AG hat im Vorstand nach unserem Wissen noch keine abschließende Entscheidung getroffen.
Grüße aus der Redaktion von altona.INFO
Danke(!) für Eure Antwort!
Auch diese Antwort zeigt mir (wieder einmal) wie engagiert und fundiert Ihr Euch hier für Altona einsetzt.
Das find ich gut.
Ich bin eher ein latent engagierter Bewohner der Hansestadt, aber mich freut es immer, wenn Informationen dargeboten werden….. Und das tut Ihr ja…. Und Dafür ein dickes Danke!!!! Denn über die Planungen Altona-Güterbahnhof bekommt man ja sonst eher wenig Informationen, und es scheint doch ein wichtiges Projekt auch für Geamthamburg zu sein.
Verkehr?
Hmm da frag ich mich doch wenn ich den oben dargestellten Plan mit den Straßen sehe, woher denn der Verkehr aus dem neuen Gebiet kommt bzw. wo er hingehen soll. Ich sehe nur Anschlüße an die Harkortstraße… Kommt man eigentlich auch von Norden in das Gebiet? M.E. kann man von der Stresemannstraße nicht nach Süden abbiegen. Irgendwie verkehrstechnisch ganz schön eingeschnürt das Gebiet.
Wunschliste:
Dicht bebautes urbanes Viertel mit fünf bis sechs Geschossen, hohe Bebauung im Norden an der Bahn und in der Höhe verringernd nach Süden, Osten und Westen die Topografie berücksichtigend, ein “Zentrum”, Sportplätze, Mischung zwischen Wohnen und Gewerbe, krumme Straßen mit kleinen Querschnitten, Wasser und Grün …
Fällt noch jemanden etwas ein?
Hamburgs genialer Stadtplaner Fritz Schumacher hätte Grünachsen eingeplant, also eine zusammenhängende Reihe von Parkanlagen. Denn die Stadt kann nicht ohne Rücksicht auf die Freizeitbedürfnisse der Bewohner wachsen. Verdichtung hin oder her.
Na super, aber wie sieht es denn überhaupt mit den berichteten “Altlasten” so aus, Was und Wie umfangreich muss hier ggf. der Boden saniert werden, damit überhaupt ein gesundes Umfeld für den neuen Stadtteil geschaffen werden kann, zudem wer zahlt das alles, ist ja nicht gerade eine Grüne Wiese?
Planung, gehe mal davon aus, das der gesamte Bereich unterhalb der Bahngleise/Gesamtbereich, 1. durch die Schwellen ( waren früher noch aus Holz und mußte dementsprechend gegen Verrottung mit starken Holzschutzmitteln geschützt werden), 2. Altöl der ehemals in den Bereichen stehenden Lokomotiven, 3. Pflanzenkillern, die Bereiche um die Gleise mußten von Rasen und kleinen Bäumen geschützt sein; konterminiert ist. Meine Schätzung ist, das bis mindestens 3,5m Tiefe der Boden komplett herausgenommen und als Sondermüll verbrannt werden muß. Die Kosten, die dadurch entstehen, wenn es erwünscht ist und auch dann ordnungsgemäß durchgeführt wird, sind unüberschaubar und möchte mich an der Spekulation nicht beteiligen. Die Kosten werden aber verdammt hoch sein.
sozialer wohnungsbau, dass ich nicht lache.Luxuswohnungen und büros wird es geben wie immer in Hamburg.
may da gebe ich dir recht, bei sozialen Wohnungsbau ist der Gewinn zu gering. Daher glaube ich auch, das der Bereich mit Luxuswohnungen und Büros zu 90% bebaut wird. Max.10% wird mit soz. Whg,-Bau bebaut und das in den Bereichen der Gleise.
Nun gibt es ja mal eine erste Idee, was aus der Brache von mir gegenüber werden könnte. Ja, macht es schön – schließe mich Nitram an.
Auch freut mich, keine 4-spurige Harkortstraße zu sehen. Dann bleibt die wunderbare Lindenallee am oberen Ende (ich freue mich schon auf den Mai ; )) sicherlich auch erhalten.
Und zur Bahnhofsverlegung: Die Autoverladung ist schon eine echte Zumutung. vermutlich für alle Beteiligten, am derzeigen Altonaer Bahnhof – das kann am Diebsteich ja nur besser werden. Auch die enge Gleisspur Richtung Hbf, laut und knatschig gehört dann der Vergangenheit an.
In welcher Form werden denn die Bürger beteiligt??
@ Susanne
… da wäre ich mir nicht so ganz sicher mit der nicht-Vierspurigkeit der Harkortstraße …
Ein Blick auf eine bestimmte Zeichnung zeigt eine Anfahrt an die Kreuzung mit der Stresemannstraße mit zwei Spuren geradeaus, ein seperater Linksabbieger und zwei Spuren führen in das neue Gebiet hinein …, passt nicht unter die bestehende Brücke und läuft, summasummarum auf vier Spuren, zwei nach Norden, zwei nach Süden hinaus …
Welche Zeichnung?
was meinst Ihr, warum die Bahnbrücke über die Harkortstraße bei der Stresemannstraße noch nicht, wie fast alle Brücken zw. Altona und Sternschanze, saniert worden ist?!? Die wird im Zuge der Bebauung gleich mit neu gebaut und verbreitert.
Bitte, bitte laßt hier keine zweite gesichtslose Hafencity entstehen. Schafft hier harmonische übergänge und Anschlüsse an die bestehende Bebauung. Es sollte einem eines Tages, beim Spazierengehen nicht auffallen, dass man schon vom alten in den neuen Stadtteil wechselte. Nehmt hohe Dichte vermischt mit Grünflächen, baut maximal sechs Geschosse hoch (im Norden vielleicht bis zu 10). Schafft breite Bürgersteige an gewundenen Straßen; nehmt Euch ein Beispiel an der Urbanität dichter europäischer innerstädtischer Viertel um die uns die Welt beneidet.
Könnte Ikea nicht mit dem Abschnitt 1A tauschen? Da hätten sie einen Gleisanschluss, mit der Stresemannstrasse einen Autobahnzubringer, mit der Harkhort- und Kaltenkirchener Strasse eine sehr gute Wohngebietsanbindung und wenn sie wollten, könnten sie sich sogar einen eigenen S-Bahnhof bauen. Denkbar auch ein IKEA Wagon der auf ausgesuchten Strecken mitfährt.
Die Lage an dieser von S- und Fernbahnen (Blankeneese, Wedel, Sylt, Itzehoe, Pinneberg) befahrenen Strecke ist eine Werbefläche, die man eigendlich gar nicht bezahlen kann.
In der Neuen Großen Bergstrasse ist so ein großes Mögellager einfach falsch. Wenn das Geschäftsmodel Ikeas in dieser Lage schief geht, steht da ein Gebäude, für das es keine andere Verwendung geben kann als Möbellager zu sein und ich sehe keinen Mitbewerber, der eine Nachfolge antreten könnte. Egal zu welchen Konditionen. Ich Plädiere für Gebäude, mit Wohnen auf zeitgemäßem Niveau und kleinteiligere Geschäftsräume. Das zöge Lebensart, Nachfrage und Kaufkraft in die Neue Große Bergstrasse.
brZ
Kann losgehen – funktioniert!