A7: Wann kommt der Deckel in Hamburg?

Hamburg (erstepresse). Der Ausbau der A7 und die damit verbundene überdeckelung einzelner Autobahnabschnitte beschäftigen Politik und Behörde schon seit Jahren. Wichtigste Fragestellung dabei: Wann kommt denn nun der Deckel?

Ziel ist es, die A7 im Auftrag des Bundes auf sechs bzw. auf 8 Spuren auszubauen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau steht der Lärmschutz, der eine zusätzliche notwendige Maßnahme ist. Dazu sind Lärmschutzwände sowie an zwei Abschnitten Lärmschutzdeckel geplant. Laut Aussagen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) sind die Planungen zur überdeckelung der A7 an den Autobahnabschnitten Schnelsen und Stellingen schon weit vorangeschritten (altona.INFO berichtete).

Für die überdeckelung vorgesehen sind insgesamt drei Autobahnabschnitte in der Reihenfolge Stellingen, Schnelsen und Bahrenfeld/Othmarschen. Die technische und verkehrliche Planung für den Ausbau der A7 erfolgt im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens, das im August diesen Jahres zum Abschnitt Stellingen beginnen soll. Enno Isermann, Pressesprecher der BSU Hamburg ist optimistisch: ” Wir sind uns sicher, dass wir im Hinblick auf das Planfeststellungsverfahren im Zeitplan liegen. Alle anderen Zeitpläne für das Bauvorhaben sind noch mehr oder weniger ungewiss. Bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen.”  Zur Zeit werde an einem Vorentwurf für das technische Bauwerk des Deckelabschnittes Schnelsen gearbeitet, berichtet Isermann.

Wie es scheint  müssen sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hamburg noch ein wenig in Geduld üben. Solange gibt es in unserer Galerie bisher veröffentlichtes Ansichtsmaterial zum Bauprojekt.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=14003

geschrieben von bei Mrz 9 2010. abgelegt unter A7-Autobahndeckel, Allgemeines, Bahrenfeld, Baustelle Altona, Dossier & Archiv, Othmarschen, Politik Wirtschaft Gesellschaft. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

1 Reaktion für “A7: Wann kommt der Deckel in Hamburg?”

  1. Max

    Fragen wir doch mal andersherum, wieviel Baustellen dieser Art kann sich Hamburg, trotz Unterstützung vom Staat, überhaupt noch leisten und wer bleibt alles bei der Verprassung der ganzen Steuergelder, auf der Strecke…??? Wer hat alles was davon und wer wird die Oberbauleitung machen, damit nicht wieder, wie bei der Elbmusikhalle, die Baukosten mal eben, trotz festgelegtem Preis, um 500% steigen.

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