Elbphilharmonie: Steuerzahlerbund will Vertrag sehen

Elbphilharmonie Hamburg: Ein Blick in den Großen Saal. Foto (c) Pressebild / Herzog & de Meuron

Hamburg (erstepresse). Erneute Kritik an den Planungen zur Elbphilharmonie: Nun fordert der Bund der Steuerzahler Hamburg die Offenlegung des Generalplaner-Vertrages und damit Einblick in die rechtliche Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hamburg und dem Architektenbüro Herzog & deMeuron.

Bis heute läge immer noch keine Abschlussplanung für das “weltweit einmalige Gebäude” vor. Vielmehr werde baubegleitend geplant, womit weitere Mehrkosten nicht auszuschließen wären, teilt die Interessensgemeinschaft mit. Der öffentlich ausgetragene Streit zwischen den Baubeteiligten sorge für Frustrationen unter Hamburgs Steuerzahlern, die bereits Anlass und Zweck des Konzerthauses wieder in Frage stellten.

“Wenn die Elbphilharmonie zum neuen Wahrzeichen der Stadt werden soll, muss der Senat dringend für Klarheit und Offenheit am Kaispeicher A sorgen, um die bisherige breite Zustimmung in der Bevölkerung nicht zu gefährden”, so der Bund der Steuerzahler Hamburg.

Der Steuerzahlerbund will über den Bau der Konzerthalle am 25. März um 18.00 Uhr eine Veranstaltung ausrichten. Im Rahmen des Forums sollen Fragen rund um das Bauprojekt beantwortet und diskutiert werden. Fragestellungen sind beispielsweise “Entwickelt sich ihre Errichtung gar zum Sprengsatz für den Landeshaushalt? Hamburgs Steuerzahler sind verunsichert: Können wir uns das neue Konzerthaus eigentlich leisten – oder müssen wir es uns leisten müssen, um im Wettbewerb der Metropolen mithalten zu können? Wie profitiert Hamburg langfristig von diesem Projekt?”

An der Veranstaltung wird unter anderem auch Jochen Margedant, Referatsleiter in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, als Vertreter der Kulturbehörde teilnehmen.

Interessenten können sich telefonisch 040 – 33 06 63 oder via E-Mail anmelden.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=15636

geschrieben von bei Mrz 16 2010. abgelegt unter Allgemeines, Hamburg, Meldungen, News & Meldungen, Norddeutschland, Politik Wirtschaft Gesellschaft, Wirtschaft. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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