Hamburg (erstepresse). Die Universität Hamburg, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, die Hochschule für bildende Künste Hamburg, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und die HafenCity Universität Hamburg haben beschlossen, eine gemeinsame  behördliche Datenschutzbeauftragte einzusetzen.

Als erste gemeinsame Datenschutzbeauftragte wurde die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Frau Prof. Dr. Gabriele Beger, berufen. Frau Prof. Beger nimmt ihre Arbeit am 1. April 2010 auf. Ihre Aufgabe ist es, die Kooperationspartner in sämtlichen datenschutzrechtlichen Fragestellungen zu beraten und ihre Konzepte zu bewerten. Lehre, Wissenschaft und Forschung kommen ohne netzbasierte Informations- Kommunikations- und Mediendienste nicht mehr aus. Sie bilden die Grundlagen für Wissensvermittlung, Kollaborationssysteme, Dokumentation und Publikation. Hochschulübergreifende Prozesse rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Die Integration von personenbezogenen Daten in diese Prozesse stelle neue und hohe Ansprüche an die Wahrung des Datenschutzes und die Datensicherheit.

Mit der Einsetzung einer gemeinsamen Datenschutzbeauftragten entsprechen die Kooperationspartner diesen Herausforderungen. Grundlage sei das Hamburgische Datenschutzgesetz, das die Einsetzung eines Datenschutzbeauftragten empfiehlt. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und die Technische Universität Hamburg-Harburg sehen eigene Datenschutzverantwortliche vor.

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