Senatorin Christa Goetsch und Jury ehren Finalisten von Jugend debattiert Hamburg. Foto: erstepresse

Hamburg (erstepresse). Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit und überzeugungskraft sind drei der Kriterien, die von der Jury beim heutigen Landesfinale von Jugend debattiert beurteilt wurden. Zu hören waren schlagende Argumente der vier Finalisten in zwei spannenden Debatten.

Tobias Lentzler vom  Gymnasium Hochrad überzeugte die Jury und das Publikum bei der Debatte zum Thema „Sollen auf deutschen Flughäfen Sicherheitskontrollen mit Körperscannern eingeführt werden?“, dem Thema für die Klassenstufen 8 bis 10. Mit seiner Argumentation gegen die neuen Geräte holte er das Publikum im großen Festsaal des Hamburger Rathauses gleich mit ins Boot. Die Debatte für die Klassen 11 bis 13 entschied Manuel Holtmann vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer für sich. Sein schlüssiges und schlagfertiges Auftreten am Rednerpult beim zu debattierenden Thema „Soll die Freie und Hansestadt Hamburg der Gentrifizierung des Schanzenviertels gezielt entgegenwirken?“ entlockte der Jury großes Lob.

Nach bereits vorangegangenen Wettbewerben in der Schule und in Regionalverbünden traten die jeweils besten acht Redner der Klassen 8 bis 10 sowie 11 bis 13 heute beim Landesfinale gegeneinander an. Die beiden Sieger Tobias Lentzler und Manuel Holtmann werden Hamburg mit den jeweils Zweitplatzierten Sonja Rinklake vom Carl-von-Ossietzky-Gymnasium und Tobias Manner-Romberg vom Gymnasium Lerchenfeld beim Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ am 20. Juni in Berlin vertreten.

Ein besonderer Wunsch der Senatorin für Schule und Berufsbildung Christa Goetsch gilt der weiteren Entwicklung des Wettbewerbes:  „Mein Wunsch ist, dass der Wettbewerb Jugend debattiert weiterhin lebendig bleibt und weitergetragen wird. Es ist sinnvoll zu lernen, seine eigene Meinung klar und logisch zu formulieren. Das ist wichtig für den Beruf, das Studium und für das gesamte Leben.“

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