Hamburg / Altona. Wer kennt sie nicht: Schilder mit der Aufschrift „Fotografieren verboten“ oder „Vorsicht Schusswaffengebrauch“? Fast immer verweisen diese Warntafeln auf militärisches Sperrgebiet – eine unzu-gängliche und besonders gesicherte „Terra incognita“. Grund genug für die Hamburger Fotografin und Kulturmanagerin Britta Hentrich, einige dieser Orte näher in den Fokus zu nehmen.

Die bevorstehenden Feierlichkeiten zu den Jubiläen 50 Jahre Europäische Union und 50 Jahre Führungsakademie der Bundeswehr im Jahr 2007 gaben Anlass zu einem interdisziplinären Projekt mit der Fragestellung „Wie sehen eigentlich die höchsten Ausbildungsstätten der Streitkräfte in Europa aus? Was steckt hinter diesen Orte des strategischen Denkens?

Für die kulturkreative Arbeit von Britta Hentrich öffneten die Kommandeure in Paris (F), Rom (I), Madrid(ES), Shrivenham (GB) und Hamburg die Schlagbäume ihrer Militärakademien. Und bei den Recherchen kam Erstaunliches ans Licht: Wer hätte gedacht, dass der Eiffelturm in Paris sein überdauern dem Militär verdankt, das sich gegen seine ursprünglich geplante Demontage einsetzte – aus strategischen Gründen. Oder dass die Akademie in Rom in einem ehemaligen Kardinalspalazzo Renaissance beheimatet ist, in dem auch schon Napoleon mit seinen Gefolgsleu-ten 1849 gastierte“¦

Fotoausstellung im Rathaus Altona vom 06.05.-28.05.2010

Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 8:00 – 18:00 Uhr, Freitag 8:00 – 16:00 Uhr.

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