Sichelfläche: GAL-Basis fordert Einhaltung des Bebauungsplans
Hamburg / Altona (erstepresse). Auf seiner Mitgliederversammlung sprach sich die GAL mit großer Mehrheit gegen die Änderung des Bebauungsplans Ottensen 2 aus. Auf dem Teilstück, der sogenannten “Sichelfläche” plante der Investor Aug. Prien zunächst die Errichtung eines Hochhauses. Doch nicht nur das Hochhaus soll jetzt vom Tisch.
Zwar wird das Thema noch in den Ausschüssen der Bezirksversammlung diskutiert, eine Bürgeranhörung zur Sichelfläche machte jedoch unmissverständlich klar: Kaum jemand in Altona wünscht sich einen derart starken Eingriff in den Elbblick. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sprachen sich für einen uneingeschränkten Blick aus dem Donnerspark aus. Die Kreismitgliederversammlung der GAL Altona fordert nun von ihren Abgeordneten die Aufnahme von Gesprächen mit der Altonaer Verwaltung und dem Koalitionspartner CDU. Zuletzt hatte Bezirksamtsleiter Warmke-Rose Skepsis gegenüber den Plänen gezeigt.
Der Beschluss der Kreismitgliederversammlung im Original:
Die Kreismitgliederversammlung der GAL Altona spricht sich gegen eine Änderung des vorhandenen Bebauungsplans Ottensen 2 für das Sichelgrundstück aus. Die Kreismitgliederversammlung der GAL Altona fordert die Bezirksfraktion der GAL Altona auf, auf den Kooperationspartner CDU-Fraktion Altona und das Bezirksamt Altona zuzugehen, um eine Änderung des vorhandenen Bebauungsplans für das Sichelgrundstück abzulehnen und auf Einhaltung der Jury-Empfehlungen hinzuwirken. Die Vorgaben aus dem geltenden Bebauungsplan hinsichtlich einer Bruttogeschoßfläche von max. 12.000 qm und einer Gebäudehöhe von max. 28,5 Meter sind bei einer Neubebauung ohne Ausnahmen einzuhalten. Es ist sicherzustellen das Sichtachsen auf die Elbe eingehalten werden.
Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=17991














Erhalt der Sichtachsen ist ja ein so schöner und ein so nichtssagender Begriff …, alles eine Frage des Standortes (aber dann auch nicht zur Seite treten und nur mit Scheuklappen schauen).
… und was ist mit den weiteren Bebauungen die ja auch schon in der Pipeline sind?
Am Besten wir machen aus dem Altonaer Elbufer einen Architekturzoo!