Hamburg / Altona. Prächtige Straßenkunst wird am ersten September-Wochenende (3.-5.9.2010) die Große Bergstraße ins Rampenlicht rücken. STAMP heißt das neue, zweite Festival der altonale.

STAMP präsentiert an drei Tagen internationale Straßenkünste jedweder Spielart: kleine und große Künstlergruppen, Clowns und Comedy, Artistik, Feuerakrobatik, Samba, Brass und Percussion, Steel Bands, Weltmusik, großes und kleines Straßentheater, Pantomime, internationale Karnevals-, Kostüm-, Stelzen- und Maskenkunst, Tanz, Folklore, Street dance, Streetart, Pflastermalerei und mehr. Eröffnet wird das Spektakel mit einer Straßentheater-Inszenierung (3.9.), wie es sie sonst nur im Mittelmeerraum zu erleben gibt.

Im Buskers Ville bespielen rund 20 verschiedene Künstler und -gruppen ihr Publikum das ganze Wochenende über an verschiedenen Orten „für den Hut“, Elbcoast sorgt für HipHop Culture erster Güte, die Ateliergemeinschaft getting-up verwandelt das Festivalgelände mit Graffiti und Stencil zu einem riesigen Kunst-Schau-Platz unter freiem Himmel. Gleich zwei interkulturelle Umzüge – die STAMP Parade am Sonntag und eine spektakuläre Nachtparade am Abend zuvor – versprechen ein Feuerwerk für Augen und Ohren. Bei der Night Parade (4.9.) überziehen Weltklasse- Kostümdesigner mit Stelzen, Feuer, Licht, Masken und kunterbunten Farbspielen die Große Bergstraße, begleitet von brausenden Klängen, schrill kostümierten Guggen und Sambagruppen. Sie alle und noch ein paar mehr kleine und große Akteure von lokalem wie internationalem Rang formieren sich am Sonntag (5.9.) im prallen Septemberlicht auf dem bekannten Rundkurs zur STAMP-Parade, dem Nachfolger der altonale spaßparade.

STAMP wird eine nicht kommerzielle Großveranstaltung mit internationaler Ausstrahlung. Das Festival, dessen Zuschauer sich auf Augenhöhe mit den Künstlern bewegen oder auf Tribünen sitzen statt vor Bühnen zu stehen, wird zugleich kreativer Showplatz und im Festivalzentrum HausDrei Treffpunkt, Börse und Messe. STAMP kann in der Regel keine Künstlergagen zahlen, deshalb ist das Publikum aufgerufen, seine Begeisterung auch mit Gaben in die Hüte der Künstler auszudrücken. Zudem werden Sponsoren und Spender gesucht.

3 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. sollen die spielen und tanzen und so wo sie wollen.
    den ganzen tag rums rums rums. es is kurz vor 23uhr und noch immer herrscht der tollste trubel da unten. das andere am sonntag auch früh aufstehen und auf arbeit konzentriert sein müssen scheint da keinen zu interessieren.

    samba samba täterä…liebe ruh ich sag‘ ade

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