Hamburg / Altona (erstepresse). In Hamburg leben circa 26 % Menschen mit Migrationshintergrund, davon haben 15 % keine deutsche Staatsangehörigkeit. Im Gegensatz zu anderen Städten hat Hamburg die höchste Zahl an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Die Hamburger Verhältnisse lassen sich auf Altona übertragen.

Die in Altona eingewanderten Menschen unterscheiden sich ethnisch, sprachlich, religiös und in ihrem sozialen Status voneinander. Angebote sollen sich gezielt auf Fähigkeiten, Fertigkeiten  und den individuellen Integrationsbedarfen der Einwanderer und Einwanderinnen ausrichten, es bedürfe eines Klimas von „Fördern und Fordern“.

„Chancengleichheit und eine Kultur der Anerkennung“  heißt das Integrationskonzept, das die Fraktionen GAL und CDU seit einem Jahr im Ausschuss Gleichstellung und Integration erarbeitet haben. Das Altonaer Konzept sei angelehnt an das Hamburger Integrationskonzept, das bereits vor einigen Jahren verabschiedet wurde. „Wir brauchen bestimmte Zielvereinbarungen, die die Umsetzung des Integrationskonzeptes in Altona begleiten. Daher ist es wichtig, als ersten Schritt eine Bestandsaufnahme zu machen, um festzustellen, wo die Schwächen und die Stärken sind und wo wir mehr investieren müssen“, sagt Frau Demirel (GAL).“Grundsätzlich stehen wir in Altona sehr gut da, was Integration angeht. Es gibt sicherlich einige Stadtteile, für die wir uns  stärker einsetzen müssen, aber grundsätzlich waren wir bei vielen Bereichen Vorreiter wie z. B. bei der gesundheitlichen Versorgung von Illegalen, den Altonaer Gesundheitszielen, der Aufklärungsstelle für an Demenz erkrankte MigrantInnen, Wohnprojekten für MigrantInnen und einer Anti-Gewalt-Stelle. Wir haben in vielen Punkten fortschrittlichere Politik gemacht selbst als die Hamburgische Bürgerschaft. Altona kann ein Vorbild für andere Bezirke sein“, so Demirel weiter.

Altonaer Integrationskonzept (PDF)

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