Hamburg / Altona (erstepresse). Bereits im Juni vergangenen Jahres hat die Bezirksversammlung Altona in ihrer Sitzung auf Vorschlag des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz beschlossen, ein Projekt für Migrantinnen und Migranten durchzuführen, welches nachhaltig zum Klimaschutz beitragen sollte.

Unter dem Thema Energieberatung sollte eine zielgruppenspezifische und integrationspolitische Ansprache für Migrantinnen und Migranten entwickelt werden, das Projekt sollte befristet durchgeführt werden. Bislang jedoch sei nichts dergleichen geschehen. „Es ist genügend Zeit und Geld vorhanden, um das Projekt in eigener Trägerschaft durchzuführen. Es leistet einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen“, sagt Wolfgang Kaeser (SPD). Da die Kosten von der BSU getragen würden, entstünden keine Kosten für den Bezirk. In der Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag war man sich einig, dass die Durchführung des Projektes „ein Zeichen setzt“, bisher gebe es so ein Projekt nur in Berlin, in Altona könne somit ein Pilotprojekt entstehen.

Mehrheitlich beschloss die Bezirksversammlung, das Projekt Energieberatung für Migrantinnen und Migranten in eigener Verantwortung umzusetzen, sofern die Energieagentur für eine Trägerschaft nicht zur Verfügung stehe. Bezirksamtsleiter Warmke-Rose sei nun am Zug und wurde eindringlich von Lars Andersen, GAL-Mitglied, gebeten: „Herr Bezirksamtsleiter, geben Sie sich einen Ruck.“

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