Hamburg (erstepresse). Dass der geplante A7- Deckel eine erhebliche Verbesserung bezüglich des Lärmschutzes für Hamburg bedeutet, haben auch die Stellinger schnell erkannt. Aus diesem Grund setzen sich die ansässigen Initiativen schon seit Jahren für die Deckelbebauung ein.

Am vergangenen Dienstag hatte das Bürgerkomitee Stellingen zu einer Pressekonferenz geladen. Dabei wurde die zentrale Forderung seitens des Komitees an die BSU sehr deutlich: Die Stellinger wollen eine Ortsumgehung. Ein Teil des Verkehrs soll zur Entlastung der Kieler Straße auf der A7 von der Auffahrt Stellingen auf die Auffahrt Volkspark verlagert werden. Dazu würden sich die auf dieser Strecke geplanten zusätzlichen Verpflechtungsstreifen geradezu anbieten. Bislang gebe es allerdings eine klare Absage der BSU zu diesem Vorhaben und keine Reaktion seitens der Senatorin, so die Aussage des Bürgerkomitees. „Wir sind froh, dass der Deckel kommt, wollen uns jedoch nicht damit zufrieden geben“, sagt Martina Nemes, Sprecherin der Bürgerintitiative Stellinger Deckel. Man wolle an den Planungen beteiligt werden und verstehe sich als Mitller.

Um den zentralen Forderungen Nachdruck zu verleihen ist eine Demonstration am 11. Juni geplant. „Die BSU soll sehen, dass sie mit dem gebeutelten Stadtteil Stellingen nicht so umgehen kann, wie sie gern möchte“, betont Hans-Hinrich Brunckhorst (CDU).

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