Erster Spatenstich für Neubau “Soziale Orientierung” in Altona

Hamburg / Altona (erstepresse). Die Wiedereingliederung suchtkranker Menschen in die Gesellschaft und in das Arbeitsleben erfordert besondere Rahmenbedingungen. Ziel der Hilfeangebote und Maßnahmen sei es dabei, Betroffene aus ihrer Krankheit heraus zu begleiten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde eine Neubau der Einrichtung “Soziale Orientierung” des Trägers Jugend hilft Jugend e.V. notwendig und so kam es jetzt zum ersten Spatenstich. Diese Baumaßnahme wurde seitens der Gesundheitsbehörde aus Mitteln des Konjunkturpaketes mit 2 Millionen Euro unterstützt.
“Es geht darum, suchtkranke Menschen in die Lage zu versetzen, selbstbestimmt und suchtmittelfrei ihr weiteres Lebens in der Mitte unserer Gesellschaft zu bestreiten”, so Gesundheitssenator Dietrich Wersich. “Durch den Neubau der Sozialen Orientierung wird die soziale Infrastruktur in Hamburg verbessert und das bestehende Angebot der Eingliederungshilfe optimiert. Dazu tragen auch die geplanten weiteren verknüpfenden Angebote des Trägers in dem neuen Gebäude bei.”
Die Einrichtung befindet sich zurzeit noch in einem eher für Wohnzwecke geeigneten Einfamilienhaus und bietet Platz für zwölf Personen. Diese Unterbringung, zum Teil in 3-Bettzimmern, entspreche nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen. Deshalb soll die Vorsorgeeinrichtung verlagert, an moderne Anforderungen angepasst und erweitert werden. Nach Fertigstellung im April 2011 Kapazitäten für 17 Betroffene geschaffen sein. Zudem soll das ambulante Angebot des Trägers “Arbeit und Ganztagsbetreuung” ebenfalls dort angegliedert werden. Der Neubau wird angeschlossen an das dort bereits bestehende Therapiehaus. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 2,7 Millionen Euro.
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