Hamburg / Altona. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat ihre Initiative “Bahnsteigkante” zur Verbesserung der Sicherheit im Nahverkehr in die Bürgerschaft eingebracht. In ihrer Initiative setzt die SPD unter anderem auf ein Alkohol- und Waffenverbot im Hamburger Verkehrsverbund (HVV), eine Videoüberwachung in allen Verkehrsmitteln des HVV sowie auf zusätzliche Sicherheits- und Servicekräfte auf den Bahnsteigen.

Die SPD-Wahlkreisabgeordnete Anne Krischok begründet das Anliegen ihrer Fraktion wie folgt: “Die SPD will nicht vor der grassierenden Gewalt im Umfeld des Nahverkehrs kapitulieren. Die zusätzlichen Sicherheits- und Servicekräfte sollen bei gefährlichen Situationen Polizei oder Bundespolizei alarmieren”.

Anne Krischok, die Mitglied im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss, setzt sich mit dieser Initiative für das Verbot von Alkohol und Waffen in Bussen und Bahnen ein. Die Beschäftigung könne darüber hinaus auch aus Hamburger Arbeitsmarkt-Mitteln co-finanziert werden. Gleichzeitig sei im Zweifelsfall auch vertretbar, für die notwendige Einstellung von Sicherheitspersonal die Fahrtkosten moderat anzupassen.

“Ich bin sicher, dass die Fahrgäste nach den erschreckenden Gewalttaten im Bereich von Bussen und Bahnen in den letzten Monaten und Wochen bereit sind, für ihre Sicherheit einen vergleichsweise geringen Beitrag zu leisten”, meint die Altonaer SPD-Verkehrsexpertin. “Wenn schon Fahrpreiserhöhungen kommen, dann kann man diese mit einer Verbesserung der Sicherheit sinnvoll begründen: Und dann setze ich mich dafür ein, dass hiervon auch beispielsweise die Bahnhöfe Altona, Bahrenfeld, Blankenese, Elbgaustraße, Iserbrook, Othmarschen, Rissen und Sülldorf profitieren werden”.

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