Hamburg / Altona (erstepresse). Als ein Schwerpunkt der kunst altonale gilt das Format „Kunst im Schaufenster“. Kunstschaffende haben hier die Möglichkeit, Arbeiten in den Schaufenstern von Ottensen und über den Stadtteil hinaus zu realisieren, und sich damit um den altonale Kunstpreis zu bewerben. Am Donnerstag, den 10. Juni 2010, wurde der diesjährige Preis, der von der Behörde für Kultur, Sport und Medien gestiftet und mit 2000 Euro dotiert ist, in der Alfred Schnittke Akademie International verliehen.

Bereits seit zehn Jahren verwandeln Einzelhändler und Dienstleister unter dem Motto „Kunst im Schaufenster“ Altona in eine große Kunstausstellung, auch in diesem Jahr waren 60 Schaufenster und Künstler beteiligt. Glücklicher Sieger des Kunstpreises ist Youssef Tabti, dessen Kunstwerk im Schaufenster der Nautilus Buchhandlung in der Friedensallee zu sehen ist. „Tabtis Werk ist eine hochesthetische poetische Arbeit, bei der auch der Außenraum miteinbezogen wurde“, begründet Reiss, Vorsitzender des BBK Hamburg (Berufsverband Bildender Künstler) stellvertretend die Entscheidung der Jury. Kriterien die zur Jury-Bewertung beitragen seien das eingereichte Konzept des Künstlers und die anschließende Realisierung im Schaufenster. Sieger Tabti kann sein Glück kaum fassen: „Ich bin so dankbar für diesen Preis. Damit fahre ich mit meiner Familie erstmal in den Urlaub.“

Marie-Louise Tolle von der Behörde für Kultur, Sport und Medien begrüßt das Format von „Kunst im Schaufenster“: „Kunst schafft Bewegung, räumlich in der Stadt und auch im Herzen. Kunst soll die Leute nicht an den Stuhl fesseln, sondern sie zu einer Bewegung bringen. Das Format zeigt, welches großes künstlerische Potenzial in Altona steckt.“

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